Deutsche Gesellschaft für Wundheilung und Wundbehandlung e.V.
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Workshop-Programm

Kompression (phlebologisch)

Goedecke, Falk (Hagen); Keller, Anita (Freiburg)

Kompressionstherapie ist in Verbindung mit Bewegung das zentrale Element bei der Behandlung der chronisch venösen Insuffizienz. Die Wirksamkeit von Kompressionsverbänden und -strümpfen ist maßgeblich vom Anpressdruck und den verwendeten Materialien abhängig. Der Workshop vermittelt grundlegende Kenntnisse der Kompressionstherapie. Verschiedene Materialien werden vorgestellt und die Anlage von effektiven Kompressionsverbänden geübt.

DonnerstagWS 117.06.2010Raum K114:00–15:30
DonnerstagWS 3517.06.2010Raum K1017:45-19:15
FreitagWS 3818.06.2010Raum K308:00-09:30
FreitagWS 1718.06.2010Raum K316:00–17:30
SamstagWS 2419.06.2010Raum K3 13:00–14:30

Doppleruntersuchung für nicht ärztliche Fachberufe

Gregor, Sven (Remscheid)

Die Dopplersonographie ist eine einfache, preiswerte, gut verfügbare und für alle in der Patientenversorgung beteiligten Berufsgruppen schnell erlernbare Untersuchungsmethode. Sie ist hervorragend geeignet, unterschiedliche Erkrankungs-arten zu differenzieren und ermöglicht eine schnelle Zuweisung der Patienten in sachgerechte, interdisziplinäre Behandlungspfade. Neben den technischen Grundlagen und der Einweisung in typische Geräte stehen praktische Übungen im Vordergrund. Am Ende wird jeder Teilnehmer in der Lage sein, die wichtigsten Gefäßerkrankungen, die mit chronischen Wunden einhergehen, sicher zu erkennen.

DonnerstagWS 2 17.06.2010 Raum K214:00–15:30
FreitagWS 11 18.06.2010 Raum K310:00–11:30
SamstagWS 2119.06.2010 Raum K3 09:00–10:30

Diagnostik des diabetischen Fußes

Bauer, Johannes (Bad Säckingen)

Jeder vierte Diabetiker entwickelt im Laufe seines Lebens ein Fußgeschwür. Chronische Fußwunden sind wiederum die häufigste Ursache für eine Amputation. In Deutschland werden jährlich ca. 40.000 Diabetiker amputiert mit einem erschreckend hohen Anteil von 50% an Majoramputationen oberhalb des Sprunggelenks. Ziel des Workshops ist eine praktische Einführung in die Diagnostik des „diabetischen Fußes“.

DonnerstagWS 317.06.2010Raum K3 14:00–15:30
FreitagWS 1818.06.2010Raum K416:00–17:30
SamstagWS 22 19.06.2010 Raum K409:00–10:30

Korrekte Wunddokumentation – nicht nur zur rechtlichen Absicherung

Hoja, Daniela (Berlin); Pschichholz, Raico (Berlin)

Eine sorgfältige Dokumentation ist in der Pflege ebenso unverzichtbar wie in allen anderen Bereichen der medizinischen Versorgung. Eine vollständige und korrekte Dokumentation erfordert eine Reihe umfassender und qualifizierter Arbeitsschritte. Anhand des Expertenstandards zur Pflege von Menschen mit chronischen Wunden sollen mögliche Lösungen zur Dokumentation von Wunden aufgezeigt und diskutiert werden. Ziel ist es, einfache und preiswerte, aber trotzdem rechtlich sichere Dokumentationsmethoden herauszuarbeiten. Dokumentation soll eine möglichst schnelle Orientierung ermöglichen und die Kommunikation bei der interdisziplinären bzw. interprofessionellen Zusammenarbeit erleichtern.

DonnerstagWS 32 17.06.2010Raum K2 12:00-13:30
DonnerstagWS 6 17.06.2010Raum K2 16:00–17:30
DonnerstagWS 36 17.06.2010Raum K2 17:45-19:15
FreitagWS 1018.06.2010Raum K2 10:00–11:30
FreitagWS 4018.06.2010Raum K11 16:00-17:30
SamstagWS 20 19.06.2010Raum K209:00–10:30

Farbkodierte Duplexsonographie der peripheren Arterien und Venen – Tipps und Tricks

Strubel, Gerson (Neustadt)

Zunächst ist ein Übersichtsreferat zur farbkodierten Duplexsonographie der peripheren Arterien und Venen einschließlich der Demonstration typischer Befunde angedacht. Danach finden Vorführung und Einübung der Untersuchungstechnik an einem gefäßgesunden Patienten statt. Abschließend widmen wir uns der Demonstration typischer Befunde bei peripherer arterieller Verschlusskrankheit, Varikosis und Phlebothrombose.

DonnerstagWS 417.06.2010Raum K4 14:00–15:30
FreitagWS 1318.06.2010Raum K214:00–15:30
SamstagWS 2319.06.2010 Raum K213:00–14:30

KPE ohne Kompressionslücke

Lauxen, Wendelin (Aschaffenburg); Wörmann, Peter (Hanau)

Im Workshop werden der lymphologische Kompressionsverband und die lymphologische Bestrumpfung/Messtechnik gezeigt. Hierbei wird die Wichtigkeit der komplexen physikalischen Entstauungstherapie (KPE) ohne Kompressionslücke herausgestellt.

DonnerstagWS 517.06.2010Raum K116:00–17:30
FreitagWS 1418.06.2010Raum K3 14:00–15:30
SamstagWS 2719.06.2010Raum K3 14:45–16:15

Fistel/Stoma im Wundbereich – Wundbehandlung und Stuhlableitung

Birk, Mechthilde (Villingen-Schwenningen); Kohlrepp, Angelika (Freiburg); Moosmann, Christian (Freiburg)

Der Workshop zeigt Lösungsansätze in der Behandlung von Wunden mit Fisteln/Stoma im Wundbereich. Verschiedene Techniken (saugende Versorgungen, Beutelversorgung, Drainageableitungen, Vakuumtechniken) werden vorgestellt und praktisch geübt.

DonnerstagWS 3317.06.2010Raum K312:00-13:30
DonnerstagWS 717.06.2010Raum K316:00–17:30
FreitagWS 3718.06.2010Raum K208:00-09:30
FreitagWS 1618.06.2010Raum K216:00–17:30
SamstagWS 2619.06.2010Raum K214:45–16:15

Wundauflagen – Funktion, Klassifikation und Anwendung

Hofer, Simon (Freiburg); Moosmann, Christian (Freiburg); Zimpfer, Friedmar (Embrach/CH)

In diesem Workshop erhalten Sie eine Übersicht über die marktüblichen Wundauflagen, deren Eigenschaften, Anwendung und Evidenzlage. Anhand von diagnosebezogenen Falldokumentationen wird der praktische Einsatz demonstriert und besprochen.

DonnerstagWS 3417.06.2010Raum K412:00-13:30
DonnerstagWS 817.06.2010Raum K416:00–17:30
FreitagWS 3918.06.2010Raum K408:00-09:30
FreitagWS 1218.06.2010Raum K410:00–11:30
SamstagWS 2519.06.2010Raum K413:00–14:30

Lokaltherapie: Niederdruck-Wundtherapie (NPWT)

Kreuzwieser, India (Karlsruhe); Storck, Martin (Karlsruhe)

In dem Workshop werden die grundsätzlichen Indikationen zur Niederdruck-Wundtherapie (NPWT) sowie grundlegende Techniken der Applikation besprochen. Außerdem wird auf mögliche Fehlindikationen und Gefahren der NPWT hingewiesen, z.B. bei der Behandlung von infizierten Implantaten in der Gefäßmedizin und anderen Implantaten. In einem Hands-On-Teil können die Teilnehmer selbst am Modell die Applikation und die Sogeinstellung erproben.

DonnerstagWS 3117.06.2010Raum K112:00-13:30
DonnerstagWS 917.06.2010Raum K417:45–19:15
FreitagWS 1518.06.2010Raum K414:00–15:30
SamstagWS 2819.06.2010Raum K414:45–16:15

Arterielle Verschlussdruck-Messung

Fuhrer, Günther (Reutlingen); Kühn, Penelope (Nastätten)

Arterielle Perfusionsstörungen sind bei podologischen Patienten nicht selten und können bei der podologischen Behand-lung unerwünschte Komplikationen nach sich ziehen. Deshalb ist die Kenntnis des Knöchel-Arm-Index und damit auch der peripheren arteriellen Durchblutung eine wichtige Information für den Therapeuten. In diesem Workshop sollen die theoretischen Grundlagen und die praktische Durchführung zur Bestimmung dieser Messwerte vermittelt werden.

FreitagWS 1918.06.2010Foyer K6-K916:00–17:30
SamstagWS 2919.06.2010Foyer K6-K914:45–16:15

Komplementäre Pflegemethoden

Kammerer, Alexandra (Freiburg)

Im Workshop wird spezielles pflegerisches Fachwissen zur Behandlung exulzerierender Tumorwunden und bestrahlter Haut mit natürlichen Mitteln vermittelt. Die verwendeten pflanzlichen Auszüge (ätherische Öle, fette Öle und Hydrolate) werden vorgestellt. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden durch praktische Anleitung befähigt, die vorgestellten Maßnahmen in die Praxis umzusetzen.

DonnerstagWS 3017.06.2010Raum K317:45–19:15