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23. – 25. Juni 2011
Hannover
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Pfad | Programm | DGfW-Akademie

Workshop- und Seminarprogramm

Aufgrund der überaus hohen Teilnahmeanfragen für praxisorientierte Seminare und Workshops und den vielfach in den Evaluationen des letzten Kongresses geäußerten Wünschen wird ab sofort eine umfangreiche DGfW-Akademie mit über 60 Workshops und Seminaren zu 28 verschiedenen Themen parallel zum Kongressprogramm durchgeführt! Die Workshops werden generell für max. 35 Teilnehmer, die Seminare für max. 50 Teilnehmer angeboten. Eine Anmeldung ist Pflicht.

Die Teilnahmegebühr pro Workshop bzw. Seminar beträgt 10 EUR und ist nur in Verbindung mit einer Anmeldung zum Kongress möglich. Die Kosten für die Workshops 9, 10 oder 11 "Notfallsonographie des Abdomens" betragen 60 EUR.

Jeder Workshop- und Seminarteilnehmer erhält ein Fortbildungshandout als Lehrbuch für zu Hause!

Workshopprogramm

Wundauflagen

Leiter: Hofer, Simon (Freiburg i.Br.); Moosmann, Christian (Freiburg i.Br.)

In diesem Workshop erhalten Sie eine verständliche Übersicht über die marktüblichen Wundauflagen, deren Eigenschaften, Anwendung und Evidenzlage. Anhand von diagnosebezogenen Falldokumentationen wird der praktische Einsatz demonstriert und besprochen.

Donnerstag WS 1 23.06.2011 Saal Berlin 12:30-14:00
Donnerstag WS 2 23.06.2011 Saal Berlin 14:15-15:45
Freitag WS 25 24.06.2011 Saal Berlin 15:00-16:30
Freitag WS 26 24.06.2011 Saal Berlin 17:00-18:30

Fistel-Stoma

Leiter: Birk, Mechthilde (Villingen-Schwenningen)

Der Workshop zeigt Lösungsansätze in der Behandlung von Wunden mit Fisteln/Stoma im Wundbereich. Verschiedene Techniken der Wundversorgung und Stuhlableitung (saugende Versorgungen, Beutelversorgung, Drainageableitungen, Vakuumtechniken) werden anhand von Fallbeispielen demonstriert und besprochen.

Donnerstag WS 3 23.06.2011 Saal Berlin 16:00-17:30
Donnerstag WS 4 23.06.2011 Saal Berlin 17:45-19:15
Freitag WS 23 24.06.2011 Saal Berlin 09:30-11:00
Freitag WS 24 24.06.2011 Saal Berlin 11:30-13:00

Dopplersonographie für Gesundheitsfachberufe

Leiter: Gregor, Sven (Remscheid)

Die Dopplersonographie ist eine einfache, preiswerte, gut verfügbare und für alle in der Patientenversorgung beteiligten Berufsgruppen schnell erlernbare Untersuchungsmethode. Sie ist hervorragend geeignet, unterschiedliche Erkrankungsarten zu differenzieren und ermöglicht eine schnelle Zuweisung der Patienten in sachgerechte, interdisziplinäre Behandlungspfade. Neben den technischen Grundlagen und der Einweisung in typische Geräte stehen praktische Übungen im Vordergrund. Am Ende wird jeder Teilnehmer in der Lage sein, die wichtigsten Gefäßerkrankungen, die mit chronischen Wunden einhergehen, sicher zu erkennen.

Donnerstag WS 5 23.06.2011 Saal Heidelberg 12:30-14:00
Donnerstag WS 6 23.06.2011 Saal Heidelberg 14:15-15:45
Freitag WS 28 24.06.2011 Saal Heidelberg 11:30-13:00
Freitag WS 30 24.06.2011 Saal Heidelberg 17:00-18:30

Niederdruck-Wundtherapie (NPWT)

Leiter: Kreuzwieser, India (Karlsruhe); Storck, Martin (Karlsruhe)

In dem Workshop werden die grundsätzlichen Indikationen zur Niederdruck-Wundtherapie (NPWT) sowie grundlegende Techniken der Applikation besprochen. Außerdem wird auf mögliche Fehlindikationen und Gefahren der NPWT hingewiesen, z.B. bei der Behandlung von infizierten Implantaten in der Gefäßmedizin und anderen Implantaten. Der Workshop wird praxisbezogen und produktneutral gehalten. Die verschiedenen Neuentwicklungen der NPWT werden angesprochen, ebenso die Möglichkeiten der ambulanten Therapie.

Donnerstag WS 7 23.06.2011 Saal Heidelberg 16:00-17:30
Donnerstag WS 8 23.06.2011 Saal Heidelberg 17:45-19:15
Freitag WS 27 24.06.2011 Saal Heidelberg 09:30-11:00
Freitag WS 29 24.06.2011 Saal Heidelberg 15:00-16:30

Versorgung beim diabetischen Fußsyndrom

1.1. Koordinierte moderne Wundversorgung beim diabetischen Fußsyndrom

Leiter: Glockemann, Karsten (Hannover)

Das diabetische Fußsyndrom stellt in seiner Komplexität eine interdisziplinäre Herausforderung an die Behandlung dar. Mit dem Workshop soll diese Zusammenarbeit gemeinsam in all seinen Facetten beleuchtet werden – von der Diagnostik bis zur adaptierten Schuhanpassung.

1.2. Orthopädietechnische Möglichkeiten in der Fußversorgung/Entlastung beim diabetischen Fußsyndrom

Leiter: Reisgies, Jörg (Hannover)

Spezielle Vorfußentlastungsschuhe mit adaptierter Weichbettung sowie Maßschuh- bzw. Einlagenversorgung.

Pedographie - digitale Darstellung der Druckbelastung des Fußes während der Standphase und in der Bewegung.

Donnerstag WS 12 23.06.2011 Saal Frankfurt 12:30-14:00
Donnerstag WS 13 23.06.2011 Saal Frankfurt 14:15-15:45

Diagnostik des diabetischen Fußes

Leiter: Klare, Wolf-Rüdiger (Radolfzell)

Jeder vierte Diabetiker entwickelt im Laufe seines Lebens ein Fußgeschwür. Chronische Fußwunden sind wiederum die häufigste Ursache für eine Amputation. In Deutschland werden jährlich ca. 40.000 Diabetiker amputiert. Ziel des Workshops ist eine praktische Einführung in die Diagnostik des "diabetischen Fußes", damit auch Nicht-Spezialisten gefährdete Personen identifizieren und an spezialisierte Einrichtungen weiterleiten können.

Donnerstag WS 14 23.06.2011 Saal Frankfurt 16:00-17:30
Donnerstag WS 15 23.06.2011 Saal Frankfurt 17:45-19:15
Freitag WS 31 24.06.2011 Saal Leipzig 09:30-11:00
Freitag WS 32 24.06.2011 Saal Leipzig 11:30-13:00

Korrekte Wunddokumentation

Leiter: Hoja, Daniela (Berlin); Pschichholz, Raico (Berlin)

Eine sorgfältige Dokumentation ist in der Pflege ebenso unverzichtbar wie in allen anderen Bereichen der medizinischen Versorgung. Eine vollständige und korrekte Dokumentation erfordert eine Reihe umfassender und qualifizierter Arbeitsschritte. Anhand des Expertenstandards zur Pflege von Menschen mit chronischen Wunden sollen mögliche Lösungen zur Dokumentation von Wunden aufgezeigt und diskutiert werden. Ziel ist es, einfache und preiswerte, aber trotzdem rechtlich sichere Dokumentationsmethoden herauszuarbeiten. Dokumentation soll eine möglichst schnelle Orientierung ermöglichen und die Kommunikation bei der interdisziplinären bzw. interprofessionellen Zusammenarbeit erleichtern.

Donnerstag WS 16 23.06.2011 Saal München 12:30-14:00
Donnerstag WS 17 23.06.2011 Saal München 14:15-15:45

Mission possible! Evidenz suchen, finden und bewerten für Einsteiger

Leiter: Burckhardt, Marion (Stuttgart); Kemper, Claudia (Bremen)

Evidenzbasierte Praxis ist für therapeutische und medizinische Berufe unerlässlich und setzt Kenntnisse und Fertigkeiten zum Umgang mit entsprechender Fachliteratur voraus. Der Workshop beinhaltet, was evidenzbasierte Praxis ist, wie sie funktioniert und wozu sie dient. Darüber hinaus gibt er einen Einblick in eine strukturierte Literaturrecherche über medizinische Datenbanken und vermittelt Grundlagen zum Lesen und Beurteilen von Publikationen.

Donnerstag WS 58 23.06.2011 Saal München 17:45-19:15
Donnerstag WS 59 25.06.2011 Saal Berlin 14:45-16:15

Wachstumsfaktoren in der Behandlung von Problemwunden

Leiter: Reichert, Bert (Nürnberg)

Seit langem weiß man, dass Wunden unter der Einwirkung von plättchenreichem Plasma besser abheilen können. Die gewonnenen Lösungen enthalten hohe Konzentrationen von Wachstumsfaktoren, die die Gewebsregeneration fördern. Mesenchymale Stammzellen, Fibroblasten und mononukleäre Leukozyten werden angeregt. Hauptsächlich werden moderne Autotransfusionsgeräte zur Erstellung von PRP verwendet. Diese Laboreinrichtungen entfallen beim Einsatz neuartiger Tischgeräte, die es erlauben, in kurzer Zeit aus geringen Mengen patienteneigenen Vollblutes PRP zu gewinnen. Im Workshop wird diese Behandlungsmöglichkeit grundsätzlich beschrieben und insbesondere die Verwendungsform des Tischgerätes anhand klinischer Beispiele und anhand von Übungen vorgestellt.

Freitag WS 18 24.06.2011 Saal Dresden 11:30-13:00
Freitag WS 19 24.06.2011 Saal Dresden 15:00-16:30
Freitag WS 20 24.06.2011 Saal Dresden 17:00-18:30

Optimierung des lymphologischen Kompressionsverbandes (LKV) der unteren Rumpfregion

Leiter: Oelke-Scorrano, Carola (Münster b. Dieburg)

  • Gleichmäßiger Kompressionsübergang Beine/Leiste/Bauch – Tipps und Tricks beim Wickeln
  • So hält der Kompressionsverband besser
  • Vermeidung von Kompressionslücken durch richtiges "Timing"
Freitag WS 21 24.06.2011 Saal Hamburg 09:30-11:00
Freitag WS 22 24.06.2011 Saal Hamburg 11:30-13:00

Fachübergreifende Versorgungskonzeptvorstellung bei Amputationen

Leiter: Reisgies, Jörg (Hannover); Sorge, Jürgen (Hannover)

  • Netzwerkvorstellung mit Amputationsleitfaden
  • Präsentation von Versorgungsmöglichkeiten mit Patientenvorstellung, obere und untere Extremität
  • Frühfunktionelle Prothesenanpassung unterstützt die Wundheilung
  • Möglichkeiten zur Erstversorgung, auch im Hinblick auf Ödemreduzierung und Phantomschmerzbekämpfung
  • Vorstellung/Demonstration des dreidimensionalen Laser-Systems zur kontakt- und schmerzfreien
  • Erfassung von Körperformen zur Erstellung von Prothesen und Orthesen
Freitag WS 33 24.06.2011 Saal Leipzig 15:00-16:30
Freitag WS 34 24.06.2011 Saal Leipzig 17:00-18:30

Lymphödem und Wunde

Leiter: Goedecke, Falk (Hagen); Lauxen, Wendelin (Aschaffenburg); Steger, Petra (Aschaffenburg); Wörmann, Peter (Hanau)

Dieser Workshop vermittelt den Teilnehmern Problemlösungen in der Versorgung von Patienten mit Wunde und Lymphödem, bei denen die Zusammenarbeit in der Versorgungskette für den Therapieerfolg entscheidend ist. Die Wundtherapie mit der komplexen physikalischen Entstauungstherapie (KPE) sowie der richtigen Kompressionsversorgung ist so aufeinander abgestimmt, dass Sie in Theorie und Praxis gleichermaßen Wissen für Ihre tägliche Arbeit mitnehmen können.

Freitag WS 35 24.06.2011 Saal Frankfurt 09:45-13:00
Samstag WS 54 25.06.2011 Saal Frankfurt 13:00-16:15

Lymphatische Erkrankungen

Leiter: Hadamitzky, Catarina D. (Hannover)

In diesem Workshop erhalten Sie eine Übersicht über die unterschiedlichen Lymphödem-Formen und deren Diagnose und Behandlung. Anhand von Fallbeispielen werden der praktische Einsatz der Messung von Extremitätenvolumen sowie die Wunddokumentation demonstriert und besprochen.

Freitag WS 36 24.06.2011 Saal Frankfurt 15:00-16:30
Freitag WS 37 24.06.2011 Saal Frankfurt 17:00-18:30
Samstag WS 53 25.06.2011 Saal Frankfurt 09:00-10:30

Wunddebridement – Grundlagen der Anwendung und praktische Aspekte

Leiter: Kneser, Ulrich (Erlangen); Rennekampff, Hans-Oliver (Hannover); Saalabian, Ali A. (Erlangen); Zimmer, Robert (Erlangen)

Chronische Wunden erfordern eine adäquate Lokaltherapie. Dazu zählt die Wundreinigung ebenso wie die Auswahl der Wundauflagen und die Pflege der Wundumgebung.
Für die Wundreinigung können verschiedene Konzepte und Techniken angewendet werden, die jeweils spezifische Indikationen und Kontraindikationen haben. In diesem Workshop sollen die theoretischen Grundlagen der Wundreinigung und des chirurgischen Wunddebridements vorgestellt sowie die praktisch-technischen Fähigkeiten am Beispiel etablierter Produkte in Simulationsverfahren vermittelt werden.

Freitag WS 38 24.06.2011 Saal München 09:30-11:00
Freitag WS 39 24.06.2011 Saal München 11:30-13:00
Freitag WS 40 24.06.2011 Saal München 15:00-16:30

Freitag

WS 41

24.06.2011

Saal München

17:00-18:30

Ernährung und Wundbehandlung

Leiter: Hautzel, Sabine (Fürthen)

Ernährung ist ein wichtiger Faktor, welcher die Wundheilung beeinflusst. Zielsetzung ist es, dass der Teilnehmer die Mittel zur Erhebung des Ernährungszustands kennt sowie die verschiedenen Hilfsmittel, um die Selbstständigkeit und Erreichbarkeit zu erhalten. Anhand von Fallbeispielen wird die Auswirkung von Fehlernährung auf die Wundheilung besprochen und beispielhaft die Patientenedukation dargestellt.

Samstag WS 42 25.06.2011 Saal Hamburg 09:00-10:30

Aktualisierung Expertenstandard Dekubitusprophylaxe

Leiter: Buss, Arne (Gießen); Strupeit, Steve (Hamburg)

Der Expertenstandard "Dekubitusprophylaxe" des DNQP wurde im Frühjahr 2011 aktualisiert. Daraus ergeben sich zahlreiche Veränderungen und Vorgaben für alle Einrichtungen des Gesundheitswesens. Ebenfalls gibt es neue Leitlinien, welche einen maßgeblichen Einfluss auf die Versorgung haben. Zielsetzung des Seminars ist es, den aktuellen Expertenstandard und neues Wissen zum Thema Dekubitus vorzustellen und aktuelle Handlungsempfehlungen für die Praxis abzuleiten.

Samstag WS 43 25.06.2011 Saal Hamburg 13:00-14:30

Palliative Wundversorgung

Leiter: Probst, Sebastian (Winterthur/CH)

Die Zielsetzung dieses Workshops ist, die verschiedenen Aspekte sowie deren Auswirkungen und spezifischen Probleme, die palliative Wunden verursachen, aufzuzeigen. Praktische Empfehlungen und realistische Ziele zum Management von palliativen Wunden werden diskutiert. Aus einem empathischen und holistischen Blickwinkel werden Grundlagen der modernen Wundbehandlung vorgestellt.

Samstag WS 44 25.06.2011 Saal Hamburg 14:45-16:15

Wirkung, Nebenwirkung und Beeinflussung von antiseptischen Substanzen

Leiter: Seipp, Hans-Martin (Gießen)

Mit der Zielsetzung die lebenden Mikroorganismen abzutöten, werden antiseptische Wirkstoffe und deren Kombinationen mit Wundauflagen eingesetzt. Dabei kann sowohl beabsichtigt sein, noch nicht entzündete Wunden im Status der Infektion präventiv vor Kolonisation zu schützen (Konservierung) als auch eine bereits bestehende Entzündung kurativ zu behandeln (Antiseptik).

Für Antiseptika besteht die grundsätzliche Anforderung, die Erregerzahl auf einer Wunde um eine definierte Menge zu reduzieren. Die Bewertung der grundlegenden Wirkungsanforderung von Antiseptika hat entsprechend einer europäischen Prüfnorm (EN 1040, EN 1275) zu erfolgen. Weiterhin ist die toxische Wirkung der relevanten antiseptischen Wirkstoffe Polyhexanid, PVP-Jod und Octenidin in Zell- und Gewebekulturen vergleichend zu ermitteln sowie deren Beeinflussung durch Eiweiß- und Blutbelastungen und die Wirkung auf Biofilme zu bewerten, um eine umfassende Beurteilung zu ermöglichen. Die bei diesen Untersuchungen erzielten Ergebnisse werden im Rahmen der Veranstaltung vorgestellt und mit den Teilnehmern diskutiert.

Ebenfalls wird über die Ergebnisse berichtet, welche bei der parallel durchgeführten Untersuchung von nahezu allen auf dem deutschen Markt angebotenen Wundauflagen mit Silberapplikationen erzielt wurden, auch wenn für Silber das besondere Risiko einer bakteriellen Resistenzentwicklung bekannt ist.

Samstag WS 45 25.06.2011 Saal Berlin 09:00-10:30
Samstag WS 46 25.06.2011 Saal Berlin 13:00-14:30

Wundtherapie in der Plastischen Chirurgie

Leiter: Kempf, Claudia (Hannover); Meybohm, Anja (Hannover)

Vorstellung der individualisierten Wundproblematik in der Plastischen Chirurgie, Formen der Lagerungstherapie sowie der postoperativen Nachsorge nach plastisch-rekonstruktiven Operationen (z.B. freie Lappenplastiken), Überblick über Wundauflagen in der täglichen Praxis.

Samstag WS 47 25.06.2011 Saal Heidelberg 09:00-10:30
Samstag WS 48 25.06.2011 Saal Heidelberg 13:00-14:30
Samstag WS 49 25.06.2011 Saal Heidelberg 14:45-16:15

Arterielle Verschlussdruck-Messung

Leiter: Fuhrer, Günther (Reutlingen); Kühn, Penelope (Nastätten)

Arterielle Perfusionsstörungen sind bei podologischen Patienten nicht selten und können bei der podologischen Behandlung unerwünschte Komplikationen nach sich ziehen. Deshalb ist die Kenntnis des Knöchel-Arm-Index und damit auch der peripheren arteriellen Durchblutung eine wichtige Information für den Therapeuten. In diesem Workshop sollen die theoretischen Grundlagen und die praktische Durchführung zur Bestimmung dieser Messwerte vermittelt werden.

Samstag WS 50 25.06.2011 Saal Leipzig 09:00-10:30
Samstag WS 51 25.06.2011 Saal Leipzig 13:00-14:30
Samstag WS 52 25.06.2011 Saal Leipzig 14:45-16:15

Wundmanagement nach herzchirurgischen Eingriffen – Was hätten Sie gemacht?

Leiter: Aper, Jana (Hannover); Egner, Nadine (Hannover); Michelmann, Petra (Hannover); Weishäupl-Karstens, Paula (Hannover)

Wundheilungsstörungen und Wundinfektionen nach herzchirurgischen Eingriffen (Sternotomie, transapikal, Arterien/Venenentnahmestellen) sind eine relevante Problematik unserer Patienten. Die Versorgung dieser Wunden soll in diesem Workshop an Fallbeispielen aus der Klinik für HTTG der MHH vorgestellt und diskutiert werden.

Samstag WS 55 25.06.2011 Saal München 09:00-10:30
Samstag WS 56 25.06.2011 Saal München 13:00-14:30
Samstag WS 57 25.06.2011 Saal München 14:45-16:15

Seminarprogramm

Messmethoden in der Lymphologie

Leiter: Seipp, Hans-Martin (Gießen)

Für den Erfolg der Lymphtherapie ist die Applikation lokal korrekter Drucke entscheidend. Die verschiedenen messtechnischen Verfahren zur Druckmessung werden ebenso vorgestellt wie die Möglichkeit der Erfolgskontrolle und deren Messgenauigkeit (Volumenmessung (Perometer), Umfangsmessung (Maßband), Gewebekonsistenz und Hautverschieblichkeit). Ebenso wird die Erfordernis einer Therapiekontrolle anhand bereits vorhandener Patientenuntersuchungen vorgestellt.

Donnerstag S 1 23.06.2011 Saal Bonn 12:30-14:00

Neues Wissen zur Dekubitusbehandlung und –prophylaxe?! – Aktualisierung Expertenstandard Dekubitusprophylaxe und neue Leitlinien

Leiter: Buss, Arne (Gießen); Strupeit, Steve (Hamburg)

Neues Wissen zur Dekubitusbehandlung und -prophylaxe!? - Aktualisierung Expertenstandard Dekubitusprophylaxe und neue Leitlinien.

Der Expertenstandard "Dekubitusprophylaxe" des DNQP wurde im Frühjahr 2011 aktualisiert. Daraus ergeben sich zahlreiche Veränderungen und Vorgaben für alle Einrichtungen des Gesundheitswesens. Ebenfalls gibt es neue Leitlinien, welche einen maßgeblichen Einfluss auf die Versorgung haben. Zielsetzung des Seminars ist es, den aktuellen Expertenstandard und neues Wissen zum Thema Dekubitus vorzustellen und aktuelle Handlungsempfehlungen für die Praxis abzuleiten.

Donnerstag S 2 23.06.2011 Saal Dresden 12:30-14:00

Herstellerneutrale Wundbehandlung und Wundtherapie

Leiter: Bauernfeind, Gonda (Hamm/Sieg);

Exsudatkontrolle mit aktuellen Wundauflagen (herstellerneutral): Die Organisation der Wundheilung bedarf einer gut koordinierten Diagnostik und einer umfassenden Therapie der Grunderkrankung ebenso wie der Förderung der Selbstpflege, der Mobilität und der Wissensvermittlung zu gesundheitsförderndem Verhalten. Die Beseitigung von wundheilungsstörenden Faktoren sowie die Auswahl von phasengerechten Wundauflagen sind Grundlagen für einen erfolgreichen Wundheilungsverlauf. Im Seminar werden folgende Themen behandelt: Einsatz verschiedener Wundauflagen, feuchtes Wundmilieu erhalten bzw. schaffen, Exsudat von der Wunde wegleiten, wundheilungshemmende Bestandteile binden, korrekter Einsatz von Wundspüllösungen, Einsatz von Antiseptika, Einsatz von Wundfüller und Wundabdeckungen (primäre und sekundäre Wundauflagen), Verbesserung der Lebensqualität , Schmerzreduktion.

Donnerstag S 3 23.06.2011 Saal Dresden 14:15-15:45

Umsetzung des Expertenstandards "Pflege von Menschen mit chronischen Wunden"

Leiter: Jank, Paul (Saarbrücken); Schaperdoth, Ellen (Köln); Schilling, Karin (Ludwigshafen)

Umsetzung des Expertenstandards "Pflege von Menschen mit chronischen Wunden" – Fokus: Diabetisches Fußsyndrom sowie Fallbesprechung zur Umsetzung dieses Expertenstandards. Zielstellung des Seminars ist es, anhand eines Krankheitsbildes mit Fallbeispiel die Umsetzung des Expertenstandards in die Praxis aufzuzeigen.

Donnerstag S 4 23.06.2011 Saal Dresden 16:00-17:30

Ernährung und Wundbehandlung

Leiter: Hautzel, Sabine (Fürthen)

Grundlagen der Ernährung zur Verbesserung der Wundheilung und Wundbehandlung.

Ernährung ist ein wichtiger Faktor, welcher die Wundheilung beeinflusst. Zielsetzung ist es, dass der Teilnehmer die Mittel zur Erhebung des Ernährungszustands kennt sowie die verschiedenen Hilfsmittel, um die Selbstständigkeit und Erreichbarkeit zu erhalten. Anhand von Fallbeispielen wird die Auswirkung von Fehlernährung auf die Wundheilung besprochen und beispielhaft die Patientenedukation dargestellt.

Donnerstag S 5 23.06.2011 Saal Dresden 17:45-19:15

Pflege-Seminar: Palliative Wundversorgung aus der Perspektive von Betroffenen und Pflegenden

Leiter: Probst, Sebastian (Winterthur/CH)

Dieses Seminar zeigt die Erfahrungen, Möglichkeiten und Grenzen der palliativen Wundversorgung aus Sicht der Betroffenen und der Pflege auf. Die Pflege von Patienten mit einer palliativen Wunde stellt für die Betroffenen, deren Angehörige sowie für das Gesundheitspersonal eine große Herausforderung dar. Es gilt Leiden zu lindern oder zu verhindern, indem körperliche Symptome wie übler Geruch, Blutungen, Schmerzen, Exsudat und Juckreiz angegangen werden. Auch psychosoziale Belastungen von Patienten, Angehörigen und Pflegenden werden thematisiert.

Freitag S 7 24.06.2011 Saal 18 11:30-13:00

Kombiniertes Seminar- und Workshopprogramm

Notfallsonographie des Abdomens*

Leiter: Simanowski, Jörg H. (Hannover)

Die rasche und zielgenaue richtige Diagnosestellung beschleunigt die Behandlung von Notfallpatienten und spart wichtige Ressourcen. Bereits vor der Tür des Krankenhauses (präportal), spätestens direkt danach (postportal) können dabei mit Hilfe der Sonographie bildgebend erste wichtige Weichen im Algorhytmus der Notfallbehandlung gestellt werden und damit Zeit bis zur ursächlichen Therapie gespart werden. Leider ist eine ausreichende Ausbildung der in der Notfallmedizin Tätigen bezüglich dieser Krankheitsbilder sehr schwierig. In den bisher üblichen Ultraschallkursen können akute Erkrankungen nur theoretisch und nicht im praktischen Handling vorgestellt werden.

Diese Lücke könnten Simulatoren schließen, wie sie z.B. aus der Flugindustrie bekannt sind. Dort werden Piloten auch mit den seltensten Ereignissen so lange konfrontiert, bis sie diese Situationen beherrschen. Erst anschließend werden sie in "echte" Flugzeuge gesetzt.

Für die Sonographie stehen jetzt erste brauchbare Simulatoren zur Verfügung, mit denen akute abdominelle Erkrankungen in jeweils einem abdominellen Quadranten realitätsnah von jedem Workshop-Teilnehmer geschallt werden können. Als besonderes Highlight kann zur Artdiagnose die Punktion freier Flüssigkeit, Ausdruck jeder relevanten abdominellen Erkrankung/Traumafolge, virtuell, realitätsnah und beliebig oft simuliert werden. Für nicht in der Sonographie Erfahrene stehen Module zur Verfügung, um die spezielle Sono-Anatomie im Handling und räumlicher Vorstellung zu erlernen.

Der Ausbildungszyklus "Notfallsonographie des Abdomens" setzt sich aus einem 90-minütigen Seminar im Sinne einer einführenden theoretischen Frontalvorlesung zum Handling des Simulators und zur wissenschaftlichen Darstellung des notfallmedizinischen Themas für alle 72 Teilnehmer und aus drei 90-minütigen Workshops, an denen jeweils 24 Kollegen teilnehmen können. Im Workshop werden 6 Simulatoren für jeweils 4 Teilnehmer zur Verfügung stehen. An allen Simulatoren wird nach Anweisung und Live-Demonstration durch den Kursleiter derselbe Fall zeitgleich untersucht. Bitte geben Sie bei Ihrer Anmeldung zum Ausbildungszyklus an, ob Sie bereits ein ansonsten sehr erfahrener Ultraschaller sind oder sich doch noch eher im Aufbaustadium befinden, damit die Übungsgruppen möglichst homogen zusammengesetzt werden können.

Donnerstag S 6 23.06.2011 Saal Leipzig 12:30-14:00
Donnerstag WS 9 23.06.2011 Saal Leipzig 14:15-15:45
Donnerstag WS 10 23.06.2011 Saal Leipzig 16:00-17:30
Donnerstag WS 11 23.06.2011 Saal Leipzig 17:45-19:15

*Das Seminar ist nur in Verbindung mit der Teilnahme an Workshop 9, 10 oder 11 buchbar. Die Kosten hierzu betragen 60 EUR (Seminar+Workshop).