14. – 16. Juni 2012
Kassel
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Pfad | Programm | DGfW-Akademie

Kurse

Achtung: Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Eine rechtzeitige Anmeldung ist daher zwingend erforderlich.

Dekubitus: Gefahr erkennen, vermeiden, therapieren und dokumentieren

Leitung: Bauernfeind, Gonda (Hamm/Sieg), Buß, Arne (Bremen), Fansa, Hisham (Bielefeld), Strupeit, Steve (München)

Die Entwicklung neuer Erkenntnisse rund um die Prävention und Therapie von Dekubitus schreitet stetig voran. Die nationalen Expertenstandards und internationale Leitlinien enthalten evidenzbasiertes und relevantes Wissen. Ziel dieses Kurses ist es, aktuelle Erkenntnisse zur Klassifikation, Entstehung und Präventionsmaßnahmen sowie zur konservativen und operativen Therapie zu vermitteln. Basierend auf diesen Erkenntnissen lassen sich konkrete Handlungsempfehlungen für den täglichen Umgang in der Praxis ableiten. Des Weiteren werden Tipps zur Umsetzung einer aussagekräftigen und rechtssicheren Dokumentation gegeben.

K 1 14.06.201209.30 – 11.00Rosensaal (P 197)
K 13 16.06.201211.00 – 12.30 UhrKolonnadensaal 1 (P 108)

Lymphödem: Physiologie, Diagnostik und Therapie

Leitung: Hadamitzky, Catarina D. (Hannover)

In diesem Workshop erhalten Sie eine Übersicht über die unterschiedlichen Lymphödem-Formen und deren Pathophysiologie, Diagnose und Therapie. Anhand von Fallbeispielen werden Behandlungsverläufe sowie deren Dokumentation demonstriert und besprochen. Dieses Seminar vermittelt Grundlagen zum besseren Verständnis folgender Workshops:
1. Kompressionstherapie: Unverzichtbar in der erfolgreichen Behandlung von Ödemen – Bandagen korrekt anlegen
2. Kompressionsstrümpfe: Anziehen leicht gemacht – Tipps, Tricks und Kroko-Einsatz

K 2 14.06.201209.30 – 11.00Kolonnadensaal 1 (P 108)
K 12 16.06.201209.00 – 10.30 UhrKolonnadensaal 4 (P 72)

Dekubitus: Lokale Wundtherapie – mehr als ein Verband

Leitung: Bauernfeind, Gonda (Hamm/Sieg)

Die Organisation der Wundheilung bedarf einer gut koordinierten Wund-Diagnostik und einer umfassenden Druckentlastung ebenso wie der Förderung der Selbstpflege, der Mobilität und der Wissensvermittlung zu gesundheitsförderndem Verhalten. Die Beseitigung von wundheilungsstörenden Faktoren sowie die Auswahl von phasengerechten Wundauflagen sind Grundlagen für einen erfolgreichen Wundheilungsverlauf. Im Seminar werden folgende Themen behandelt: Einsatz verschiedener Wundauflagen, feuchtes Wundmilieu erhalten bzw. schaffen, Exsudat von der Wunde wegleiten, wundheilungshemmende Bestandteile binden, korrekter Einsatz von Wundspüllösungen, Einsatz von Antiseptika, Einsatz von Wundfüllern und Wundabdeckungen (primäre und sekundäre Wundauflagen), Verbesserung der Lebensqualität , Schmerzreduktion

K 3 14.06.201211.15 – 12.45Rosensaal (P 197)

Lymphödemtherapie: Den Erfolg belegen – welche Messmethoden sind effektiv?

Leitung: Seipp, Hans-Martin (Gießen)

Zur Lymphödemtherapie stehen verschiedene Maßnahmen zur Verfügung. Sie reichen von der manuellen Lymphtherapie über den Kompressionsverband bis hin zur maßgenauen Flachstrickversorgung. Eine klare Antwort, welche Maßnahme die mit dem meisten Nutzen für den Patienten ist, konnte die Forschung jedoch noch nicht geben. Kompressionsbandagen oder -strümpfe sind wahrscheinlich die beste Methode zur Behandlung eines Lymphödems. Voraussetzung ist der korrekte Sitz, Druck – und Druckverlauf. Für den Nutzen der manuellen Lymphdrainage gibt es Hinweise in Studien. Deshalb ist es wesentlich, dass Ärzte und Therapeuten die Möglichkeit der Erfolgskontrolle und deren Messgenauigkeit (Volumenmessung: Perometer; Umfangsmessung: Maßband; Gewebekonsistenz und Hautverschieblichkeit) kennen. Die Erhebung valider Daten wird mittels vorhandener Patientenuntersuchungen dargestellt. Dieses Seminar vermittelt Grundlagen zum besseren Verständnis folgender Workshops:
1. Kompressionstherapie: Unverzichtbar in der erfolgreichen Behandlung von Ödemen - Bandagen korrekt anlegen
2. Kompressionsstrümpfe: Anziehen leicht gemacht - Tipps, Tricks und Kroko-Einsatz

K 4 14.06.201211.15 – 12.45Kolonnadensaal 1 (P 108)

Schreibwerkstatt: Beiträge für Fachzeitschriften schreiben – von der Idee zur Publikation Erfahrungswissen nutzbar machen

Leitung: Fleischmann, Nina (Göttingen)

Kann ich einen Fachartikel schreiben? Ja! Dieser Workshop vermittelt Grundlagen für die Publikation von Fachbeiträgen. Dabei soll aufgezeigt werden, welche Schritte von der Idee bis zur Publikation zu beachten sind, um am Ende einen Fachartikel schreiben zu können.

K 5 14.06.201211.15 – 12.45Kolonnadensaal 3 (P 72)

Nationaler Expertenstandard "Pflege von Menschen mit chronischen Wunden"

Leitung: Jank, Paul (Saarbrücken), Schaperdoth, Ellen (Köln), Schilling, Karin (Ludwigshafen)

Fokus: Diabetisches Fußsyndrom – Ziel des Seminars ist es, anhand des Krankheitsbildes „Diabetisches Fußsyndrom“ mit Hilfe von Fallbesprechungen die Umsetzung des Expertenstandards und Implementierungshilfen für die Praxis aufzuzeigen.

K 6 14.06.201213.15 – 14.45Rosensaal (P 197)

Mission possible! Literatur suchen, finden und bewerten – ein Einstieg in EbM / EbN

Leitung: Burckhardt, Marion (Halle (Saale))

Evidenzbasierte Praxis ist für therapeutische und medizinische Berufe unerlässlich und setzt Kenntnisse und Fertigkeiten zum Umgang mit entsprechender Fachliteratur voraus. Der Workshop vermittelt, was evidenzbasierte Praxis ist, wie sie funktioniert und wozu sie dient. Darüber hinaus gibt er einen Einblick in eine strukturierte Literaturrecherche über medizinische Datenbanken und vermittelt Grundlagen zum Lesen und Beurteilen von Publikationen. Nach diesem Workshop können Sie besser einordnen, welche Evidenz (Beweis) Informationen haben.

K 7 14.06.201213.15 – 14.45Kolonnadensaal 3 (P 72)

Ernährung und Wundbehandlung

Leitung: Bauernfeind, Gonda (Hamm/Sieg)

Ernährung ist ein wichtiger Faktor für Gesundheit. Ziel dieses Kurses ist es, auf der Basis eines Ernährungsscreenings zu erkennen, welche Optimierung der Ernährung notwendig ist, um ernährungsbedingte Wundheilungsstörungen zu vermeiden. Darüber hinaus werden die verschiedenen Hilfsmittel vorgestellt, welche die Selbstständigkeit bei der Nahrungsaufnahme fördern bzw. erhalten. Anhand von Fallbeispielen wird die Auswirkung von Fehlernährung auf die Wundheilung besprochen und beispielhaft die Patientenedukation dargestellt.

K 8 14.06.201215.00 – 16.30Rosensaal (P 197)

Notfallsonographie des Abdomens (Einführung)

Leitung: Simanowski, Jörg H. (Hannover)

Die rasche und zielgenaue richtige Diagnosestellung beschleunigt die Behandlung von Notfallpatienten und spart wichtige Ressourcen. Bereits vor der Tür des Krankenhauses (präportal), spätestens direkt danach (postportal) können dabei mit Hilfe der Sonographie bildgebend erste wichtige Weichen im Algorithmus der Notfallbehandlung gestellt werden und damit Zeit bis zur ursächlichen Therapie gespart werden. Leider ist eine ausreichende Ausbildung der in der Notfallmedizin Tätigen bezüglich dieser Krankheitsbilder sehr schwierig.

In den bisher üblichen Ultraschallkursen können akute Erkrankungen nur theoretisch und nicht im praktischen Handling vorgestellt werden.

Diese Lücke könnten Simulatoren schließen, wie sie z.B. aus der Flugindustrie bekannt sind. Dort werden Piloten auch mit den seltensten Ereignissen so lange konfrontiert, bis sie diese Situationen beherrschen. Erst anschließend werden sie in „echte“ Flugzeuge gesetzt.

Für die Sonographie stehen jetzt erste brauchbare Simulatoren zur Verfügung, mit denen akute abdominelle Erkrankungen in jeweils einem abdominellen Quadranten realitätsnahe von jedem Workshop-Teilnehmer geschallt werden können. Als besonderes Highlight kann zur Artdiagnose die Punktion freier Flüssigkeit, Ausdruck jeder relevanten abdominellen Erkrankung/Traumafolge, virtuell, realitätsnah und beliebig oft simuliert werden. Für nicht in der Sonographie Erfahrene stehen Module zur Verfügung, um die spezielle Sono-Anatomie im Handling und räumlicher Vorstellung zu erlernen.

Der Ausbildungszyklus „Notfallsonographie des Abdomens“ setzt sich zusammen aus einem 90-minütigen Seminar im Sinne einer einführenden theoretischen Frontalvorlesung zum Handling des Simulators und zur wissenschaftlichen Darstellung des notfallmedizinischen Themas für alle 48 Teilnehmer und aus zwei 90-minütigen Workshops, an denen jeweils 24 Kollegen teilnehmen können. Im Workshop werden 6 Simulatoren für jeweils 4 Teilnehmer zur Verfügung stehen. An allen Simulatoren wird nach Anweisung und Live-Demonstration durch den Kursleiter derselbe Fall zeitgleich untersucht. Bitte geben Sie bei ihrer Anmeldung zum Ausbildungszyklus an, ob Sie bereits ein ansonsten sehr erfahrener Ultraschaller sind oder sich doch noch eher im Aufbaustadium befinden, damit die Übungsgruppen möglichst homogen zusammengesetzt werden können.

K 9 15.06.201208.00 – 10.00Kolonnadensaal 3 (P 72)

Palliative Wundversorgung

Leitung: Probst, Sebastian (Winterthur)

In diesem Kurs werden die wundbezogenen Symptome wie unangenehmer Geruch, Exsudat, Blutung, Schmerz und Juckreiz sowie auch die psychosozialen Faktoren anhand eines integrierten Ansatzes der palliativen Wundpflege erörtert. Das Management von schwerheilenden Wunden in einer palliativen Situation stellt für die Betroffenen, deren Angehörigen sowie für das Gesundheitspersonal eine grosse Belastung und Herausforderung dar. Als Herausforderung gilt es das Leiden zu lindern oder aber zu verhindern, indem eine effektive Verminderung des Geruchs, blutstillende Massnahmen, eine Eindämmung des Exsudats, Linderung der Schmerzen oder aber auch eine Verminderung von Juckreiz sowie eine gute psychologische Unterstützung angeboten werden kann. Durch dies kann die Lebensqualität der Patienten und deren Angehörigen erhalten oder aber verbessert werden. Praktische Empfehlungen und realistische Ziele zur Versorgung von Patienten mit palliativen Wunden werden diskutiert. Aus einem empathischen und holistischen Blickwinkel werden Grundlagen der modernen Wundbehandlung vorgestellt.
K 10 15.06.201208.30 – 10.00Rosensaal (P 197)

Patientenedukation bei Menschen mit Ulcus cruris venosum

Leitung: Amtmann, Ingrid (Meerbusch)

K 11 16.06.201209.00 – 10.30Kolonnadensaal 1 (P 108)
K 15 16.06.201214.45 – 16.15 UhrKolonnadensaal 1 (P 108)

Amputation: Was kommt danach? Mobilität und Lebensqualität erhalten

Leitung: NN

Die Amputation eines Unterschenkels oder Oberschenkels ist für jeden Patienten ein bedeutendes Ereignis, das die Mobilität dauerhaft beeinträchtigen kann. Hinzu kommt die notwendige Bewältigung der psychischen Aspekte, die mit dem Verlust eines Körperteils einhergehen. Das veränderte Körperbild, das „sich nicht mehr ganz vollständig fühlen“, stellt eine außergewöhnliche Belastungssituation für die Betroffenen dar. Deshalb ist es Ziel, mit professioneller Hilfe den Schritt zurück in ein „mobiles“ Leben zu schaffen. Der Erfolg der prothetischen Erstversorgung steht und fällt mit einer raschen Wundheilung und einer zeitnah an den Akutaufenthalt beginnenden Rehabilitation in einer spezialisierten Klinik mit einem multiprofessionellen Team. Nur so kann erreicht werden, dass der Stumpf für eine möglichst frühe Prothesenversorgung hinreichend belastbar ist. Dieser Kurs zeigt, auf was bereits in der Akutphase geachtet werden muss, damit eine Reha mit weitgehender Unabhängigkeit gelingen kann.

K 14 16.06.201214.45 – 16.15Aschrottsaal (P 108)

Kurse mit Praxiselementen

Achtung: Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Eine rechtzeitige Anmeldung ist daher zwingend erforderlich.

Gefäßmedizin: Leitliniengerechte Diagnostik und Therapie der PAVK und CVI

Leitung: Eder, Stephan (Villingen - Schwenningen), Maier-Hasselmann, Andreas (München)

Für die störungs- und komplikationsfreie Abheilung der chronischen Wunde sind Anamnese, Diagnose und Therapie der Grunderkrankung von vorrangiger Bedeutung. In diesem Kurs erhalten Sie Kenntnisse über die relevanten Leitlinien, die zur Abklärung und Behandlung verschiedener Grunderkrankungen bei (chronischen) Wunden an der unteren Extremität herangezogen werden sollten. Die Basisuntersuchungen werden vorgestellt und mit den Teilnehmern geübt. Es wird empfohlen, für diesen Kurs Kleidung zu tragen, die einen guten Zugang zu den Beinen (zumindest vom Knie bis zum Fuß) ermöglicht.

KP 1 14.06.201209.30 – 11.00Kolonnadensaal 6 (P 108)
KP 15 16.06.201211.00 – 12.30 UhrKolonnadensaal 4 (P 72)

Diabetisches Fußsyndrom: Frühzeitig erkennen – Amputationen vermeiden

Leitung: Klare, Wolf-Rüdiger (Radolfzell)

Jeder vierte Diabetiker entwickelt im Laufe seines Lebens ein Fußgeschwür. Chronische Fußwunden sind wiederum die häufigste Ursache für eine Amputation. In Deutschland werden jährlich ca. 40.000 Diabetiker amputiert. Ziel des Workshops ist eine praktische Einführung in die Diagnostik des „diabetischen Fußes“, damit auch Nicht-Spezialisten gefährdete Personen identifizieren und an spezialisierte Einrichtungen weiterleiten können.

KP 2 14.06.201209.30 – 11.00Kolonnadensaal 2 (P 72)
KP 5 14.06.201213.15 – 14.45 UhrKolonnadensaal 2 (P 72)
KP 13 16.06.201209.00 – 10.30 UhrKolonnadensaal 2 (P 72)

Wunden und Fisteln am Stoma – eine Herausforderung! Möglichkeiten der Versorgung

Leitung: Birk, Mechthilde (Villingen-Schwenningen)

Wunden, Fisteln, Undichtigkeiten oder Mazeration zählen zu den besonderen Herausforderungen bei der Versorgung eines Stomaträgers. Im Kurs erhalten Sie einen Überblick über die Versorgungsmöglichkeiten. Zielgruppe: Pflegefachpersonal in ambulanten Pflegediensten und Einrichtungen der stationären Pflege sowie Medizinische Fachangestellte in Praxen mit onkologischem oder proktologischem Schwerpunkt.

KP 3 14.06.201209.30 – 11.00Kolonnadensaal 4 (P 72)

Diabetisches Fußsyndrom: Stadienabhängige Versorgungsmöglichkeiten vom Schuh bis zum Total contact cast

Leitung: Christ, Norbert (Ohrdruf)

Diabetisches Fußsyndrom - Stadienabhängige Versorgungsmöglichkeiten

Bei Menschen mit Diabetes besteht aufgrund der Neuropathie die Gefahr, dass Druckstellen und kleinere Verletzungen an den Füßen durch das verminderte Schmerzempfinden unbemerkt bleiben. Die Folge kann das so genannte diabetische Fußulcus sein. Deshalb sind regelmäßige Kontrolle, eine gute Fußpflege sowie das richtige „Schuhwerk“ von besonderer Bedeutung bei der Prävention des Diabetischen Fußsyndroms (DFS). Diabetesadaptierte Fußbettungen und Einlagen oder Maßanfertigungen bis hin zur vollständigen Druckentlastung des Fußes sind therapeutische Interventionen, wenn bereits Schäden aufgetreten sind. Ziel des Kurses ist die Vermittlung evidenzbasierten Wissens zur Auswahl und Verordnung der zielorientierten therapeutischen Druckentlastung bei DFS.

KP 4 14.06.201211.15 – 12.45Kolonnadensaal 2 (P 72)
KP 6 14.06.201215.00 – 16.30 UhrKolonnadensaal 2 (P 72)
KP 14 16.06.201211.00 – 12.30 UhrKolonnadensaal 2 (P 72)

Lymphödeme – eine Herausforderung für Gesundheitsfachberufe

Leitung: Gültig, Oliver (Aschaffenburg), Künzel, Thomas (Aschaffenburg)

Die Funktion des Lymphgefäßsystems spielt eine zentrale Rolle für unsere Gesundheit und unser Immunsystem. Auch die Heilung von Wunden wird durch das Lymphgefäßsystem beeinflusst. Dieser Workshop vermittelt anschaulich die pathophysiologischen Ursachen für Ödementwicklung bei Wunden auf der Basis einer PAVK-, CVI- und / oder Diabeteserkrankung. Ohne Beseitigung des lymphologischen Ödems und der Lockerung der fibrotischen Gewebe ist eine komplikationslose Wundheilung nicht vorstellbar.

Sie erleben, wie die Lymphgefäße als körpereigenes „Vacsystem“ mit Hilfe der Manuellen Lymphdrainage in Verbindung mit den speziellen Wirkungen des lymphologischen Kompressionsverbandes „funktionieren“.

Wir zeigen Ihnen mit praktischen Demonstrationen und Übungen, wie Sie die Beseitigung des lymphologischen Ödems und die Lockerung der fibrotischen Gewebe strategisch in die Pflege und das Wundmanagement integrieren können. Bitte achten Sie auf entsprechend bequeme Kleidung (geeignet u.a. auch Leggings/Radlerhosen).

KP 7 15.06.201208.30 – 10.00Kolonnadensaal 2 (P 72)
KP 9 15.06.201210.30 – 12.00 UhrKolonnadensaal 2 (P 72)

Prävention von Wundinfektionen: Erfolgsfaktor Händedesinfektion

Leitung: Kampf, Günter ( Hamburg)

Wie die Händedesinfektion funktioniert und wie wichtig sie ist, das weiß doch eigentlich jeder, der im Gesundheitswesen arbeitet, oder? Trotzdem muss aufgrund von Daten aus dem Krankenhaus-Infektions-Surveillance-System (KISS) und des Statistischen Bundesamtes davon ausgegangen werden, dass in Deutschland pro Jahr ca. 128.000 postoperative Wundinfektionen auftreten. Insgesamt werden die Fälle nosokomialer Infektionen auf 500.000 bis 800.000 pro Jahr geschätzt. Sie führen zu zusätzlichem Leid für die Patienten, längeren Liegezeiten und immensen zusätzlichen Kosten für das Gesundheitswesen.

Dieser Kurs vermittelt eine Übersicht über den aktuellen Stand der wissenschaftlichen Diskussion zur Händedesinfektion und bietet die Möglichkeit, verschiedene Methoden zur Händedesinfektion zu testen und deren Erfolg unter Schwarzlichtkontrolle zu evaluieren.

KP 8 15.06.201208.30 – 10.00Kolonnadensaal 4 (P 72)
KP 11 15.06.201214.30 – 16.00 UhrKolonnadensaal 4 (P 72)

Prävention von Wundinfektionen: Welche Rolle spielen Handschuhe und Flächendesinfektion?

Leitung: Kraus, Alexander (Darmstadt)

Kontrolle der Wirksamkeit von Flächendesinfektionsmitteln

In diesem Basis-Kurs lernen Sie einfache Maßnahmen zur Infektionsprävention und führen vor Ort Kontrollen zur Wirksamkeit von Flächendesinfektionsmitteln durch.

KP 10 15.06.201210.30 – 12.00Kolonnadensaal 4 (P 72)
KP 12 15.06.201216.30 – 18.00 UhrKolonnadensaal 4 (P 72)

Intensivkurse

Achtung: Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Eine rechtzeitige Anmeldung ist daher zwingend erforderlich.

Training am Modell: Wundreinigung und Antiseptik

Leitung: Goedecke, Falk (Gießen), Bunse, Jörg (Berlin), Feuerer, Heike (Henstedt-Ulzburg), Lutz, Diana (München), Sonnenberg, Thorsten (Kassel), Ulosoy, Ayse (Gießen)

An 5 Beinmodellen mit jeweils zwei artifiziellen Wunden können Sie in Gruppen von 4 - 8 Personen verschiedene Verfahren zur Wundreinigung und Antiseptik testen. Jeder artifiziellen Wunde ist eine Fallbeschreibung zugeordnet. Sie wählen aus dem Spektrum der vorhandenen Möglichkeiten das Ihrer Überzeugung nach beste Verfahren für diesen Fall aus und diskutieren in der Gruppe das Pro und Contra Ihrer Entscheidung. Der Kursleiter gibt am Ende der Falldiskussion eine Übersicht, über welche Evidenz die jeweilige Methode verfügt. Dieser Kurs richtet sich an Ärzte und Pflegende mit mindestens 1-jähriger Erfahrung in der Wundbehandlung.

IK 114.06.201211.15 – 12.45Kolonnadensaal 6 (P 108)
IK 2 15.06.201208.30 – 10.00 UhrKolonnadensaal 6 (P 108)
IK 5 16.06.201211.00 – 12.30 UhrKolonnadensaal 6 (P 108)

Training am Modell: Wundauflagen an schwierigen Stellen applizieren

Leitung: Schaperdoth, Ellen (Köln), Lutz, Diana (München), Moosmann, Christian (Freiburg), Seeber, Conny (Schmalkalden)

Die Applikation von Wundauflagen in der unteren Rumpfregion stellt aufgrund der anatomischen Bedingungen eine Herausforderung dar. An Gesäßmodellen können Sie spezielle Techniken zur Fixierung von Wundauflagen an diesen schwierigen Stellen (Anal- und Genitalregion) üben. In diesem Kurs werden Lösungsansätze präsentiert und Patientenbeispiele vorgestellt. Danach erfolgt eine Demonstration von verschiedenen Beispielen aus der Praxis, bei denen exulzerierende Tumore im Kopf-, Hals- oder Brustbereich versorgt wurden. Dieser Kurs richtet sich insbesondere an Ärzte, Pflegefachkräfte und Medizinische Fachangestellte in Einrichtungen, die Patienten mit Dekubitus, Sinus pilonidalis, Abszessen in der Anal-/Genitalregion versorgen oder in Einrichtungen der Palliativmedizin/Hospiz tätig sind.

IK 3 15.06.201214.30 – 16.00Kolonnadensaal 6 (P 108)
IK 6 16.06.201214.45 – 16.15 UhrKolonnadensaal 4 (P 72)

Workshops

Achtung: Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Eine rechtzeitige Anmeldung ist daher zwingend erforderlich.

(Merk)würdiges Wundmanagement im interdisziplinären Team Wundtherapie in der Plastischen Chirurgie

Leitung: Lachmund, Martina (Hannover), Meybohm, Anja (Hannover), Ünsaldi, Mesude (Hannover)

In dem Workshop wird anhand von Fallbeispielen aufgezeigt, wie die Behandlung von Verbrennungspatienten, Patienten mit Lappenplastiken und Patienten nach Fingerreplantationen koordiniert wird. Der Verlauf wird wie folgt dargestellt: von der Aufnahme, der Versorgung auf Intensivstation über die Normalstation bis hin zur Nachsorge in der Ambulanz.

Abschließend werden in einem praktischen Teil spezielle Wundversorgungstechniken ausprobiert und eingeübt.

WS 1 14.06.201209.30 – 11.00Kolonnadensaal 3 (P 72)

Ernährungsscreening Erstellen eines Ernährungsplans und dessen Durchführung in der Praxis

Leitung: Godlewski, Barbara (Konstanz), Pabst, Martina (Konstanz), Reith, Hans-Bernd (Kassel)

WS 2 14.06.201211.15 – 12.45Kolonnadensaal 4 (P 72)
WS 23 16.06.201209.00 – 10.30 UhrKolonnadensaal 6 (P 108)

Arterielle Verschlussdruckmessung und Dopplersonographie für Gesundheitsfachberufe

Leitung: Eder, Stephan (Villingen - Schwenningen), Felder, Simone (Reutlingen), Fuhrer, Günther (Reutlingen), Gregor, Sven (Düsseldorf), Maier-Hasselmann, Andreas (München)

Arterielle Perfusionsstörungen sind bei Patienten mit Diabetes nicht selten und können bei der podologischen Behandlung unerwünschte Komplikationen nach sich ziehen. Auch in Bezug auf die Wundversorgung ist die Kenntnis des Knöchel-Arm-Index und damit auch der peripheren arteriellen Durchblutung eine wichtige Information für den Therapeuten. Die Dopplersonographie ist hervorragend geeignet, unterschiedliche Erkrankungsarten zu differenzieren und ermöglicht eine schnelle Zuweisung der Patienten in sachgerechte, interdisziplinäre Behandlungspfade. Sie ist eine einfache, preiswerte, gut verfügbare und für alle in der Patientenversorgung beteiligten Berufsgruppen schnell erlernbare Untersuchungsmethode.

In diesem Workshop werden die theoretischen Grundlagen und die praktische Durchführung der Arteriellen Verschlussdruckmessung geübt. Neben den technischen Grundlagen zur Dopplersonographie und der Einweisung in typische Geräte stehen praktische Übungen im Vordergrund. Am Ende wird jeder Teilnehmer in der Lage sein, die wichtigsten Gefäßerkrankungen, die mit chronischen Wunden einhergehen, sicher zu erkennen.

WS 3 14.06.201211.15 – 12.45Kolonnadensaal 5 (P 72)
WS 7 14.06.201213.15 – 14.45 UhrKolonnadensaal 5 (P 72)
WS 22 15.06.201216.30 – 18.00 UhrKolonnadensaal 3 (P 72)
WS 24 16.06.201209.00 – 10.30 UhrKolonnadensaal 5 (P 72)

Kompressionstherapie: Unverzichtbar in der erfolgreichen Behandlung von Ödemen – Bandagen korrekt anlegen

Leitung: Melinic, Pavel (Gießen), Ott, Tobias (Gießen), Bauer, Julian (Gießen), Lauxen, Wendelin (Aschaffenburg), Melinic, Danila (Gießen)

Die Kompression gehört zur Basistherapie phlebologischer und lymphologischer Krankheitsbilder. Für einen maximalen Therapieerfolg bedarf es der individuellen Anpassung eines stadiengerechten Druckprofils mit kontrolliertem Druckverlauf. Eine unsachgemäße Bandagierung kann den Heilungsprozess nicht nur beeinträchtigen, sondern auch weitergehende gesundheitliche Risiken wie Gewebsnekrosen oder Nervenschäden zur Folge haben.

Dieser Workshop bietet den Teilnehmern die Möglichkeit, in praktischen Übungen die Druckintensität sowie den Druckverlauf ihrer Bandagierung messtechnisch zu erfassen. Jeder Teilnehmer kann so die Qualität seiner Bandagierung erfahren und durch gezieltes Üben verbessern. Der Workshop richtet sich besonders an Pflegefachkräfte in der ambulanten und stationären Versorgung sowie an Medizinische Fachangestellte in Allgemeinmedizinischen und Gefäßmedizinischen Praxen oder MVZ.

WS 4 14.06.201213.15 – 14.45Kolonnadensaal 1 (P 108)
WS 8 14.06.201215.00 – 16.30 UhrKolonnadensaal 1 (P 108)
WS 15 15.06.201214.30 – 16.00 UhrKolonnadensaal 1 (P 108)
WS 19 15.06.201216.30 – 18.00 UhrKolonnadensaal 1 (P 108)
WS 26 16.06.201214.45 – 16.15 UhrKolonnadensaal 5 (P 72)

Kompressionsstrümpfe: Anziehen leicht gemacht – Tipps, Tricks und KrokoEinsatz

Leitung: Drews, Margot (Gaggenau), Krum, Peter (Gaggenau), Negele-Strauß, Rita (Waiblingen), Neyheusel, Sabine (Rastatt)

Kompressionsbandagen oder -strümpfe sind wahrscheinlich die beste Methode zur Behandlung eines Lymphödems. Bei der Behandlung der chronisch venösen Insuffizienz zählen sie zur Standardtherapie. Voraussetzung für den Erfolg und Tragekomfort ist der korrekte Sitz, Druck – und Druckverlauf. Entscheidend dafür sind die korrekte Verordnung, die Auswahl des richtigen Materials sowie die exakte Maßerhebung. Auch das An- und Ausziehen erfordert Wissen und Übung. In diesem Workshop werden der lymphologische Kompressionsverband und die lymphologische Bestrumpfung/ Maßtechnik gezeigt. Hierbei wird die Bedeutung der komplexen physikalischen Entstauungstherapie (KPE) ohne Kompressionslücke herausgestellt und das An- und Ausziehen der Kompressionsstrümpfe vermittelt und mit verschiedenen Hilfsmitteln geübt.

WS 5 14.06.201213.15 – 14.45Kolonnadensaal 6 (P 108)
WS 9 14.06.201215.00 – 16.30 UhrKolonnadensaal 6 (P 108)
WS 20 15.06.201216.30 – 18.00 UhrKolonnadensaal 6 (P 108)

NiederdruckWundtherapie (NPWT)

Leitung: Kreuzwieser, India (Karlsruhe), Storck, Martin (Karlsruhe)

In dem Workshop werden die grundsätzlichen Indikationen zur Niederdruck-Wundtherapie (NPWT) sowie grundlegende Techniken der Applikation besprochen. Außerdem wird auf mögliche Fehlindikationen und Gefahren der NPWT hingewiesen, z.B. bei der Behandlung von infizierten Implantaten in der Gefäßmedizin und anderen Implantaten. Der Workshop wird praxisbezogen und produktneutral gehalten. Die verschiedenen Neuentwicklungen der NPWT werden angesprochen, ebenso die Möglichkeiten der ambulanten Therapie.

WS 6 14.06.201213.15 – 14.45Kolonnadensaal 4 (P 72)
WS 11 14.06.201215.00 – 16.30 UhrKolonnadensaal 4 (P 72)

Optimierung des lymphologischen Kompressionsverbandes (LKV) der unteren Rumpfregion

Leitung: Oelke-Scorrano, Carola (Münster b. Dieburg), Weihe, Petra (Konstanz)

Die Kompressionstherapie der unteren Rumpfregion stellt aufgrund der anatomischen Bedingungen eine Herausforderung dar. So muss die Kompressionslücke Beine/Po/Bauch überwunden und das Rutschen der Kompressionsbestrumpfung verhindert werden. In diesem Kurs werden anhand von Patientenbeispielen Lösungsansätze präsentiert. Danach erfolgt eine Demonstration „Wie lege ich einen Bauchwickel an“ und anschließend können Sie Ihre Fertigkeiten bei gegenseitigem praktischem Üben ausbauen. Bitte achten Sie auf entsprechend bequeme Kleidung (geeignet u.a. auch Leggings/Radlerhosen).

WS 10 14.06.201215.00 – 16.30Kolonnadensaal 3 (P 72)
WS 21 15.06.201216.30 – 18.00 UhrKolonnadensaal 2 (P 72)

Optimierung des lymphologischen Kompressionsverbandes (LKV) in der Brust und Thoraxregion

Leitung: Göritz, Vilas Beate (Langen)

Onkolymphologische Nachsorge und Behandlung in der postoperativen, posttherapeutischen Behandlungsphase bei Patient/innen nach Mamma-Carcinom Themengebiete: Therapeutischer Umgang mit Brust- und Thoraxwandödemen mittels - Anamnese Inspektion und Palpation - Behandlungsaufbauten der MLD - Indikationen und Kontraindikationen von Kompressionstechniken, Bandagen bei akuter und chronifizierter Lymphostase im Bereich von Brust und Thoraxwand - Optimierung des lymphologischen Kompressionsverbandes (LKV) in der Brust- und Thoraxwandregion - Dieser WS richtet sich an Pflegefachpersonal, PhysiotherapeutInnen und ÄrztInnen insb. in der Gynäkologie, der allg. Chirurgie, Traumatologie und der Palliativmedizin.

WS 12 15.06.201210.30 – 12.00Kolonnadensaal 6 (P 108)
WS 16 15.06.201214.30 – 16.00 UhrKolonnadensaal 2 (P 72)

Notfallsonographie des Abdomens

Leitung: Simanowski, Jörg H. (Hannover)

Die rasche und zielgenaue richtige Diagnosestellung beschleunigt die Behandlung von Notfallpatienten und spart wichtige Ressourcen. Bereits vor der Tür des Krankenhauses (präportal), spätestens direkt danach (postportal) können dabei mit Hilfe der Sonographie bildgebend erste wichtige Weichen im Algorithmus der Notfallbehandlung gestellt werden und damit Zeit bis zur ursächlichen Therapie gespart werden. Leider ist eine ausreichende Ausbildung der in der Notfallmedizin Tätigen bezüglich dieser Krankheitsbilder sehr schwierig.

In den bisher üblichen Ultraschallkursen können akute Erkrankungen nur theoretisch und nicht im praktischen Handling vorgestellt werden.

Diese Lücke könnten Simulatoren schließen, wie sie z.B. aus der Flugindustrie bekannt sind. Dort werden Piloten auch mit den seltensten Ereignissen so lange konfrontiert, bis sie diese Situationen beherrschen. Erst anschließend werden sie in „echte“ Flugzeuge gesetzt.

Für die Sonographie stehen jetzt erste brauchbare Simulatoren zur Verfügung, mit denen akute abdominelle Erkrankungen in jeweils einem abdominellen Quadranten realitätsnahe von jedem Workshop-Teilnehmer geschallt werden können. Als besonderes Highlight kann zur Artdiagnose die Punktion freier Flüssigkeit, Ausdruck jeder relevanten abdominellen Erkrankung/Traumafolge, virtuell, realitätsnah und beliebig oft simuliert werden. Für nicht in der Sonographie Erfahrene stehen Module zur Verfügung, um die spezielle Sono-Anatomie im Handling und räumlicher Vorstellung zu erlernen.

Der Ausbildungszyklus „Notfallsonographie des Abdomens“ setzt sich zusammen aus einem 90-minütigen Seminar im Sinne einer einführenden theoretischen Frontalvorlesung zum Handling des Simulators und zur wissenschaftlichen Darstellung des notfallmedizinischen Themas für alle 48 Teilnehmer und aus zwei 90-minütigen Workshops, an denen jeweils 24 Kollegen teilnehmen können. Im Workshop werden 6 Simulatoren für jeweils 4 Teilnehmer zur Verfügung stehen. An allen Simulatoren wird nach Anweisung und Live-Demonstration durch den Kursleiter derselbe Fall zeitgleich untersucht. Bitte geben Sie bei ihrer Anmeldung zum Ausbildungszyklus an, ob Sie bereits ein ansonsten sehr erfahrener Ultraschaller sind oder sich doch noch eher im Aufbaustadium befinden, damit die Übungsgruppen möglichst homogen zusammengesetzt werden können.

WS 13 15.06.201210.30 – 12.00Kolonnadensaal 3 (P 72)

Lokale Wundtherapie: Wundauflagen zielorientiert auswählen und korrekt anwenden

Leitung: Bauernfeind, Gonda (Hamm/Sieg), Bunse, Jörg (Berlin), Gehring, Barbara (Bamberg), Ulosoy, Ayse (Gießen)

Die Organisation der Wundheilung bedarf einer gut koordinierten Diagnostik und einer umfassenden Therapie der Grunderkrankung ebenso wie der Förderung der Selbstpflege, der Mobilität und der Wissensvermittlung zu gesundheitsförderndem Verhalten. Darüber hinaus zählen die Beseitigung von wundheilungsstörenden Faktoren sowie die Auswahl von phasengerechten Wundauflagen zu den Grundlagen für einen erfolgreichen Wundheilungsverlauf.

Ziel dieses WS ist die Vermittlung von belegtem (evidenzbasiertem) Wissen zu Wundfüllern und Wundabdeckungen (primäre und sekundäre Wundauflage) und das Erkennen von Produktunterschieden. Unter den Aspekten „feuchtes Wundmilieu erhalten bzw. schaffen“, „Exsudat von der Wunde wegleiten“, „wundheilungshemmende Bestandteile binden“ werden verschiedene Produktgruppen mit Ihren Eigenschaften, Indikationen und Kontraindikationen vorgestellt. Anschließend werden Fallbeispiele vorgestellt und die Lokaltherapie von den Teilnehmern vorgeschlagen und diskutiert. Es können auch Fälle aus dem Kreis der Teilnehmer besprochen werden. Diese sind dann bis zum 15.05.2012 unter yvonne.liebold@conventus.de anzumelden. Die WS-Leitung setzt sich dann mit Ihnen in Verbindung.

WS 14 15.06.201210.30 – 12.00Rosensaal (P 197)
WS 18 15.06.201214.30 – 16.00 UhrRosensaal (P 197)

Qualitätsmanagement: Die Auswirkungen von Leitlinien?

Leitung: Feuerer, Heike (Henstedt-Ulzburg)

Um die Versorgungsqualität von Menschen mit chronischen Wunderkrankungen zu optimieren, ist es notwendig aus Leitlinien Prozessqualität mit Hilfe von Qualitätsindikatoren abzuleiten und Ergebnisqualität sicherzustellen. Leitlinien unterstützen Ärzte, Angehörige anderer Gesundheitsberufe und Patienten bei ihrer Entscheidungsfindung in der wissenschaftlichen anerkannten Versorgung. Leitlinien sind wichtige Instrumente zur Verbesserung der Wissensvermittlung und zur Qualitätsicherung.
WS 29 öffentlich 16.06.201213.00 – 13.45Kolonnadensaal 2 (P 72)