13. – 15. Juni 2013
Bielefeld
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Schnellsprungliste

Fortbildung

Achtung: Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Eine rechtzeitige Anmeldung ist daher zwingend erforderlich.

Refresher_Dopplerkurs DEGUM

Leitung: Krishnabhakdi, Siegfried (Herford)

Anwenderseminar nach DEGUM-Richtlinien (Refresher-Kurs) Einführung mit fokussiertem Physikbasisverständnis. Themen: 1. Venen: a. Varizen b. Thrombose/postthrombotisches Syndrom 2. Arterien: a. AVK b. Vasculitis 3. Andere: a. Lymphe b. Seltenes. Die Themen werden in 3 Blöcken abgehandelt (Systematik, Tipps und Tricks)

Refresher_Dopplerkurs I 13.06.201309.00 – 12.00 UhrKonferenzraum 11 (P 45 / 1. OG)
Refresher_Dopplerkurs II 13.06.201313.00 – 16.00 UhrKonferenzraum 11 (P 45 / 1. OG)
Refresher_Dopplerkurs III 13.06.201316.30 – 19.00 UhrKonferenzraum 11 (P 45 / 1. OG)
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Kurse

Achtung: Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Eine rechtzeitige Anmeldung ist daher zwingend erforderlich.

Phlebödem / Lymphödem: Physiologie, evidenzbasierte Diagnostik und Therapie

Leitung: Waldvogel-Röcker, Kerstin (Hannover)

In diesem Kurs erhalten Sie eine Übersicht über die unterschiedlichen Lymphödem-Formen und deren Pathophysiologie. Weiterhin werden Methoden zur Diagnosesicherung und mögliche Therapieoptionen vorgestellt. Anhand von Fallbeispielen werden Behandlungsverläufe vorgestellt sowie eine aussagefähige und rechtssichere Dokumentation demonstriert und besprochen. Dieser Kurs vermittelt Grundlagen zur Lymphödemtherapie und legt den Grundstein zum besseren Verständnis folgender Workshops:

  1. Kompressionstherapie: Unverzichtbar in der erfolgreichen Behandlung von Ödemen – Bandagen korrekt anlegen
  2. Kompressionsstrümpfe: Mit Tipps + Tricks das Anziehen leicht gemacht - Patienten richtig informieren
K 3.1.1 13.06.201312.00 – 13.30 UhrKonferenzraum9/10 (P 84 1.OG)
K 3.1.2 15.06.201313.15 – 14.45 UhrKonferenzraum 11 (P 45 / 1. OG)
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Lymphödemtherapie: Den Erfolg belegen – welche Messmethoden sind effektiv?

Leitung: Seipp, Hans-Martin (Gießen)

Zur Lymphödemtherapie stehen verschiedene Maßnahmen zur Verfügung. Sie reichen von der manuellen Lymphtherapie über den Kompressionsverband bis hin zur maßgenauen Flachstrickversorgung. Eine klare Antwort, welche Maßnahme die mit dem meisten Nutzen für den Patienten ist, konnte die Forschung jedoch noch nicht geben. Kompressionsbandagen oder -strümpfe sind wahrscheinlich die beste Methode zur Behandlung eines Lymphödems. Voraussetzung ist der korrekte Sitz, Druck – und Druckverlauf. Für den Nutzen der manuellen Lymphdrainage gibt es Hinweise in Studien. Deshalb ist es wesentlich, dass Ärzte und Therapeuten die Möglichkeit der Erfolgskontrolle und deren Messgenauigkeit (Volumenmessung, Umfangsmessung; Gewebekonsistenz und Hautverschieblichkeit) kennen. Die Erhebung valider Daten wird mittels vorhandener Patientenuntersuchungen dargestellt. Dieser Kurs vermittelt Grundlagen zum besseren Verständnis folgender Workshops:

  1. Kompressionstherapie: Unverzichtbar in der erfolgreichen Behandlung von Ödemen - Bandagen korrekt anlegen
  2. Kompressionsstrümpfe: Mit Tipps + Tricks das Anziehen leicht gemacht - Patienten richtig informieren
K 3.2.1 14.06.201314.30 – 16.00 UhrKonferenzraum 11 (P 45 / 1. OG)
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Wundbehandlungsprozess: Fokus Kosten – Nutzen – Verhältnis von Wundprodukten

Leitung: Bauernfeind, Gonda (Hamm/Sieg), Strupeit, Steve (München)
Ted: Melinic, Danila (Gießen)
Team: Jank, Paul (Saarbrücken), Lutz, Diana (München), Schaperdoth, Ellen (Köln), Seeber, Conny (Schmalkalden)

Bei der Auswahl der Wundauflagen soll in Kenntnis der Evidenz, den Erfordernissen der Wundsituation und den Zielen des Patienten auch die Wirtschaftlichkeit im Fokus stehen. Die Abwägung zwischen „Verbesserung der Lebensqualität des Patienten“ und „Wirtschaftlichkeitsgebot“ erfordert vom Anwender grundlegende Kenntnisse zur

  • Struktur, Bestandteile, Toxizität, Allergiepotential
  • Funktion und zu erwartende Leistung
  • Indikation und Kontraindikationen
  • Lagerungsbedingungen, Haltbarkeit und Kombinierbarkeit von Wundauflagen.

Neben der Kenntnis der Produkteigenschaften, deren Vor- und Nachteilen muss das therapeutische Team auch über die Kosten, das heißt die Preise der Wundauflagen, informiert sein.
Im Kontext von evidenzbasierter Therapie, Patientensicherheit, Lebensqualität und Wirtschaftlichkeit sollte im Verlauf jede Therapieentscheidung nachvollziehbar sein und gegenüber dem Patienten, der Geschäftsführung oder den Kostenträgern jederzeit begründet werden können. Ziel des Kurses ist es, anhand von Fallbeispielen verschiedene Therapieoptionen zu erarbeiten und dabei deren Kosten direkt zu vergleichen. Die Teilnehmer erlernen, ihre Entscheidungen fachlich und gegenüber dem Patienten, Kollegen, Vorgesetzten oder Kostenträgern zu begründen

K 4.1.1 13.06.201318.00 – 19.30 UhrKonferenzraum 3 (P 200 / 2. OG)
K 4.1.2 15.06.201315.15 – 16.45 UhrKonferenzraum 3 (P 200 / 2. OG)
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Dekubitusprävention: Entstehungstheorien und korrekte Klassifikation

Leitung: Bauernfeind, Gonda (Hamm/Sieg)
Team: Buß, Arne (Bremen), Esters, Jan Dirk (Lüdinghausen)

Die Entwicklung neuer Erkenntnisse rund um die Prävention und Therapie von Dekubitus schreitet stetig voran. Dennoch herrscht teilweise immer noch die Meinung, dass Druck x Zeit einen Dekubitus entstehen lässt oder dass eine Hautrötung aufgrund von Druck immer ein Dekubitus ist oder dass die Gradeinteilung nach Seiler noch aktuellen Erkenntnissen entspricht.Eine Umfrage zeigt, dass diese Meinungen nicht nur in der Praxis anzutreffen sind, sondern derzeit auch noch als aktuelles Wissen in Ausbildungseinrichtungen der Alten -und Krankenpflege gelehrt werden. Damit wird deutlich, dass die nationalen Expertenstandards und internationalen Leitlinien mit ihrem evidenbasierten und praxisrelevanten Wissen noch nicht überall Grundlage der Wissensvermittlung sind. Ziel dieses Kurses ist es, aktuelle evidenzbasierte Erkenntnisse zur Entstehung und die korrekte Klassifikation eines Dekubitus zu vermitteln. Basierend auf diesen Erkenntnissen werden Tipps zur Umsetzung einer aussagekräftigen und rechtssicheren Dokumentation gegeben. Der Kurs richtet sich insbesondere an Lehrende in Ausbildungseinrichtungen, Praxisanleiter und Mitarbeiter in der innerbetrieblichen Fortbildung oder im Qualitätsmanagement sowie an Pflegefachkräfte im stationären und ambulanten Bereich. Darüber hinaus ist er auch für Mitarbeiter des Medizincontrollings interessant, da die korrekte Klassifikation haftungsrechtliche Bedeutung hat.

K 6.1.1 13.06.201314.00 – 15.30 UhrKonferenzraum 3 (P 200 / 2. OG)
K 6.1.2 14.06.201308.30 – 10.00 UhrKonferenzraum 8 (P 100 / 2. OG)
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Ernährung und Wundbehandlung

Leitung: Bauernfeind, Gonda (Hamm/Sieg)
Team: Pschichholz, Raico (Berlin)

Ernährung ist ein wichtiger Faktor für Gesundheit. Ziel dieses Kurses ist es, auf der Basis eines Ernährungsscreenings zu erkennen, welche Optimierung der Ernährung notwendig ist, um ernährungsbedingte Wundheilungsstörungen zu vermeiden. Anhand eines Fallbeispiels wird die Fehlernährung und deren Einfluss auf die Wundheilung erfasst. Beispielhaft werden die Möglichkeiten der Beratung/Empfehlung (Patientenedukation) aufgezeigt.

K 7.1.1 13.06.201312.00 – 13.30 UhrKonferenzraum 3 (P 200 / 2. OG)
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Jeder kann schreiben!? Verfassen von Artikeln in Fachzeitschriften

Leitung: Buß, Arne (Bremen), Schilling, Karin (Ludwigshafen)

Kann ich einen Fachartikel schreiben? Ja! Dieser Workshop vermittelt Grundlagen für die Publikation von Fachbeiträgen. Dabei soll aufgezeigt werden, welche Schritte von der Idee bis zur Publikation zu beachten sind, um am Ende einen Fachartikel schreiben zu können.

K 10.1.1 13.06.201312.00 – 13.30 UhrKonferenzraum 6 (P 25 / 2. OG)
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Literatur suchen, finden und bewerten

Leitung: Buß, Arne (Bremen), Schilling, Karin (Ludwigshafen)

Evidenzbasierte Praxis ist für therapeutische und medizinische Berufe unerlässlich und setzt Kenntnisse und Fertigkeiten zum Umgang mit entsprechender Fachliteratur voraus. Der Workshop vermittelt, was evidenzbasierte Praxis ist, wie sie funktioniert und wozu sie dient. Darüber hinaus gibt er einen Einblick in eine strukturierte Literaturrecherche über medizinische Datenbanken und vermittelt Grundlagen zum Lesen und Beurteilen von Publikationen. Nach diesem Workshop können Sie besser einordnen, welche Evidenz (Beweis) Informationen haben.

K 10.2.1 13.06.201314.00 – 15.30 UhrKonferenzraum 6 (P 25 / 2. OG)
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Patientenedukation: Fokus Ulcus cruris venosum und Rezidivprophylaxe

Leitung: Amtmann, Ingrid (Meerbusch)
Team: Bremenkamp, Anke (Wuppertal)

Pflegefachkräfte sind als Berufsgruppe gefordert, Information, Schulung und Beratung in Fragen der alltäglichen Versorgung zu übernehmen. Sie sind bei den Betroffenen präsent, kennen in der häuslichen Versorgung die Familie, die Wohn- und Lebenssituation. Im Rahmen ihrer pflegerischen Expertise erkennen Sie passende Momente für ein Gespräch und sprechen die Sprache der Patienten. Patientenedukation mit den Bestandteilen Information, Schulung und Beratung von Patienten und Angehörigen hat zum Ziel, die Situation therapie-, pflege- oder hilfsbedürftiger Menschen deutlich zu verbessern. Patientenedukation soll zur Alltagsbewältigung beitragen, die Lebensqualität verbessern und den Patienten unterstützen, autonome bzw. informierte Entscheidungen im Hinblick auf seine Gesundheitssituation zu treffen. Am Beispiel Patientenedukation: Fokus Ulcus cruris venosum und Rezidivprophylaxe werden die einzelne Schritte Information, Schulung und Beratung vorgestellt. Der Teilnehmer lernt die Unterschiede zwischen Information, Schulung und Beratung kennen und erhält Tipps für die Umsetzung in der Praxis.

K 11.1.1 13.06.201318.00 – 19.30 UhrKonferenzraum9/10 (P 84 1.OG)
K 11.1.2 15.06.201315.15 – 16.45 UhrKonferenzraum9/10 (P 84 1.OG)
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Wunden und Fisteln am Stoma – eine Herausforderung! Möglichkeiten der Versorgung

Leitung: Birk, Mechthilde (Villingen-Schwenningen)

Wunden, Fisteln, Undichtigkeiten oder Mazeration zählen zu den besonderen Herausforderungen bei der Versorgung eines Stomaträgers. Im Kurs erhalten die Teilnehmer einen Überblick über die verschiedenen Versorgungsmöglichkeiten. Der Kurs richtet sich insbesondere an Pflegefachpersonal in ambulanten Pflegediensten und Einrichtungen der stationären Pflege sowie Medizinische Fachangestellte in Praxen mit onkologischem oder proktologischem Schwerpunkt.

K 12.1.1 13.06.201316.00 – 17.30 UhrKonferenzraum9/10 (P 84 1.OG)
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Kurs mit Praxiselementen

Achtung: Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Eine rechtzeitige Anmeldung ist daher zwingend erforderlich.

Gefäßmedizin: Leitliniengerechte Diagnostik und Therapie der PAVK und CVI

Leitung: Maier-Hasselmann, Andreas (München)
Team: Eder, Stephan (Villingen - Schwenningen), Gregor, Sven (Düsseldorf)

Für die störungs- und komplikationsfreie Abheilung einer chronischen Wunde sind Anamnese, Diagnose und Therapie der Grunderkrankung von vorrangiger Bedeutung. In diesem Kurs erhalten Sie Kenntnisse über die relevanten Leitlinien, die bei (chronischen) Wunden an der unteren Extremität zur Abklärung und Behandlung verschiedener Grunderkrankungen herangezogen werden sollten. Die jeweiligen Basisuntersuchungen zur Diagnostik der PAVK und CVI werden vorgestellt und erklärt.

KP 1.1.1 13.06.201310.00 – 11.30 UhrKonferenzraum 3 (P 200 / 2. OG)
KP 1.1.2 15.06.201309.00 – 10.30 UhrKonferenzraum 3 (P 200 / 2. OG)
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Diabetisches Fußsyndrom: Frühzeitig erkennen – Amputationen vermeiden

Leitung: Klare, Wolf-Rüdiger (Radolfzell)
Team: Kersken, Joachim (Ahaus)

Jeder vierte Diabetiker entwickelt im Laufe seines Lebens ein Fußulcus. Chronische Fußwunden sind wiederum die häufigste Ursache für eine Amputation. In Deutschland werden jährlich ca. 40.000 Diabetiker amputiert. Ziel des Kurses ist eine praktische Einführung in die Diagnostik des „diabetischen Fußes“, damit auch Nicht-Spezialisten gefährdete Personen identifizieren und an spezialisierte Einrichtungen weiterleiten können. Die Teilnehmer dieses Kurses haben auch Gelegenheit, einfache orientierende Untersuchungen, wie zum Beispiel die Sensibilitätsprüfung untereinander zu üben. Es wird empfohlen, für diesen Kurs bequeme Kleidung zu tragen, die einen guten Zugang zu den Beinen (zumindest vom Fuß bis zum Knie) ermöglicht.

KP 2.1.1 13.06.201312.00 – 13.30 UhrKonferenzraum 8 (P 100 / 2. OG)
KP 2.1.2 13.06.201316.00 – 17.30 UhrKonferenzraum 8 (P 100 / 2. OG)
KP 2.1.3 15.06.201309.00 – 10.30 UhrKonferenzraum 8 (P 100 / 2. OG)
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Diabetisches Fußsyndrom: Druckentlastung – vom Schuh bis zum Total contact cast

Leitung: Kersken, Joachim (Ahaus), Klare, Wolf-Rüdiger (Radolfzell)

Bei Menschen mit Diabetes mellitus besteht die Gefahr, dass Druckstellen und kleinere Verletzungen an den Füßen, bedingt durch das verminderte Schmerzempfinden aufgrund einer Neuropathie, unbemerkt bleiben. Deshalb sind regelmäßige Fußkontrollen, eine gute Fußpflege sowie das richtige „Schuhwerk“ von besonderer Bedeutung bei der Prävention des Diabetischen Fußsyndroms (DFS).
Mechanische Faktoren spielen eine wichtige Rolle als Ursache diabetischer Fußulcera. Bedingt durch wiederholte Einwirkung von erhöhten plantaren Drucken während des Gehens kommt es zu Verletzungen. Fußdeformitäten bei gleichzeitig bestehender sensorischer Neuropathie erhöhen das Risiko für das Entstehen eines Fußulcus. Die Verwendung protektiver Schuhe trägt zur Prävention der Erstmanifestation eines Fußulcus sowie zur Rezidivprophylaxe bei. Die Palette der protektiven Schuhe reicht von üblichen Sportschuhen mit weichen Innensohlen – für Patienten mit minimalen/mäßigen Deformitäten und geringen/mittleren Aktivitätsgraden – bis zu Maßschuhen mit einer Orthese, Entlastungspolsterung in der Brandsohle und Schuhen mit versteifter Rolle – für Patienten mit signifikanten Deformitäten und/oder mäßigen bis hohen Aktivitätsgraden. Maßnahmen zur vollständigen Druckentlastung des Fußes sind therapeutische Interventionen, wenn bereits Schäden aufgetreten sind.
Ziel dieses Kurses ist die Vermittlung evidenzbasierten Wissens zur Auswahl und Verordnung protektiver Schuhe und Anwendung zielorientierter therapeutischer Druckentlastung beim DFS. Der Kurs vermittelt den Teilnehmern die wichtigsten druckentlastenden Maßnahmen bei DFS und versetzt sie in die Lage, den Patienten einer leitlinienbasierten Therapie zuzuführen.

KP 2.2.1 13.06.201314.00 – 15.30 UhrKonferenzraum 8 (P 100 / 2. OG)
KP 2.2.2 13.06.201318.00 – 19.30 UhrKonferenzraum 8 (P 100 / 2. OG)
KP 2.2.3 15.06.201311.00 – 12.30 UhrKonferenzraum 8 (P 100 / 2. OG)
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Lymphödeme – eine Herausforderung für Gesundheitsfachberufe

Leitung: Gültig, Oliver (Aschaffenburg)
Team: Göritz, Vilas Beate (Langen), Künzel, Thomas (Aschaffenburg), Negele-Strauß, Rita (Waiblingen), Wörmann, Peter (Hanau)

Die Funktion des Lymphgefäßsystems spielt eine zentrale Rolle für unsere Gesundheit und unser Immunsystem. Auch die Heilung von Wunden wird durch das Lymphgefäßsystem beeinflusst. Dieser Workshop vermittelt anschaulich die pathophysiologischen Ursachen für Ödementwicklung bei Wunden auf der Basis einer PAVK-, CVI- und/oder Diabeteserkrankung. Ohne Beseitigung des lymphologischen Ödems und der Lockerung der fibrotischen Gewebe ist eine komplikationslose Wundheilung nicht vorstellbar.
In diesem Kurs mit Praxisanteilen erleben Sie, wie die Lymphgefäße mit Hilfe der manuellen Lymphdrainage in Verbindung mit den speziellen Wirkungen des lymphologischen Kompressionsverbandes als körpereigenes „Vacsystem“ „funktionieren“. Wir zeigen Ihnen mit praktischen Demonstrationen und Übungen, wie Sie die Beseitigung des lymphologischen Ödems und die Lockerung der fibrotischen Gewebe strategisch in die Pflege und in die Wundbehandlung integrieren können. Bitte achten Sie auf entsprechend bequeme Kleidung (geeignet u.a. auch Leggings/Radlerhosen).

KP 3.1.1 14.06.201308.30 – 10.00 UhrKonferenzraum9/10 (P 84 1.OG)
KP 3.1.2 14.06.201310.30 – 12.00 UhrKonferenzraum 11 (P 45 / 1. OG)
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(Merk – )Würdiges Wundmanagement im interdisziplinären Team – Wundtherapie in der Plastischen Chirurgie

Leitung: Ünsaldi, Mesude (Hannover)
Team: Lachmund, Martina (Hannover), Meybohm, Anja (Hannover)

In dem Workshop wird anhand von Fallbeispielen aufgezeigt, wie die Behandlung von Verbrennungspatienten, Patienten mit Lappenplastiken und Patienten nach Fingerreplantationen koordiniert wird. Der Verlauf wird wie folgt dargestellt: von der Aufnahme, der Versorgung auf Intensivstation über die Normalstation bis hin zur Nachsorge in der Ambulanz.

Abschließend werden in einem praktischen Teil spezielle Wundversorgungstechniken ausprobiert und eingeübt.

KP 4.1.1 14.06.201310.30 – 12.00 UhrKonferenzraum 8 (P 100 / 2. OG)
KP 4.1.2 15.06.201311.00 – 12.30 UhrKonferenzraum 11 (P 45 / 1. OG)
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Prävention von Wundinfektionen: Welche Rolle spielen Händedesinfektion, Handschuhe und Flächendesinfektion?

Leitung: Strauch, Claudia (Bielefeld)
Team: Birnstein, Katja (Gießen), Kleideiter, Johannes (Bielefeld), Peil, Stefan (Bielefeld), Vogel, Angelika (Bielefeld)

Aufgrund der im Jahr 2008 hochgerechneten Daten aus dem Krankenhaus-Infektions-Surveillance-System (KISS) muss von 225.000 postoperativen Wundinfektionen ausgegangen werden.
Wundinfektionen führen zu zusätzlichem Leid für die Patienten, längeren Liegezeiten, vermehrtem Einsatz von Antiinfektiva und dadurch zu zusätzlichen Kosten für das Gesundheitswesen.
Das Risiko des Auftretens einer postoperativen Wundinfektion ist abhängig von multiplen endogenen und exogenen Faktoren.
Händehygiene und Flächendesinfektion stellen wichtige und einfach umzusetzende Einzelmaßnahmen zur Vermeidung der Übertragung von Mikroorganismen ins Wundgebiet dar.
Dieser Kurs vermittelt Ihnen eine Übersicht über den aktuellen Stand der wissenschaftlichen Diskussion zur Händedesinfektion und der Nutzung geeigneter Handschuhe. Praktisch können Sie die Effektivität der Händedesinfektion unter Schwarzlicht evaluieren. Weiterhin lernen Sie qualitative Unterschiede in der Durchführung der Flächendesinfektion kennen und führen vor Ort Kontrollen zur Wirksamkeit von Flächendesinfektion durch.

KP 8.1.1 14.06.201308.30 – 10.00 UhrKonferenzraum 11 (P 45 / 1. OG)
KP 8.1.2 14.06.201314.30 – 16.00 UhrKonferenzraum9/10 (P 84 1.OG)
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Kompressionstherapie und Wundversorgung in der Palliativmedizin

Leitung: Göritz, Vilas Beate (Langen), Probst, Sebastian (Winterthur)

In diesem Kurs werden die wundbezogenen Symptome wie unangenehmer Geruch, Exsudat, Blutung, Schmerz und Juckreiz sowie auch die psychosozialen Faktoren anhand eines integrierten Ansatzes der palliativen Wundpflege erörtert. Das Management von schwerheilenden Wunden in einer palliativen Situation stellt für die Betroffenen, deren Angehörigen sowie für das Gesundheitspersonal eine große Belastung und Herausforderung dar. Als Herausforderung gilt es, das Leiden zu lindern oder aber zu verhindern, indem eine effektive Verminderung des Geruchs, blutstillende Maßnahmen, eine Eindämmung des Exsudats, Linderung der Schmerzen oder aber auch eine Verminderung von Juckreiz sowie eine gute psychologische Unterstützung angeboten werden kann. Durch dies kann die Lebensqualität der Patienten und deren Angehörigen erhalten oder aber verbessert werden. Praktische Empfehlungen und realistische Ziele zur Versorgung von Patienten mit palliativen Wunden werden diskutiert. Aus einem empathischen und holistischen Blickwinkel werden Grundlagen der modernen Wundbehandlung vorgestellt.
Die onkolymphologische Nachsorge in der postoperativen oder posttherapeutischen Behandlungsphase bei Patientinnen nach Mamma-Carcinom hat einen hohen Stellenwert für die Lebensqualität der betroffenen Patienten. Die Teilnehmer erhalten Kenntnisse zum physiotherapeutischen Umgang mit Brust- und Thoraxwandödemen und lernen Bestandteile der physiotherapeutischen Anamnese, Inspektion und Palpation sowie die Behandlungsaufbauten der MLD kennen. Sie erhalten einen Überblick über die Indikationen und Kontraindikationen von Kompressionstechniken und Bandagen bei akuter und chronifizierter Lymphostase im Bereich von Brust und Thoraxwand. Darüber hinaus werden Techniken zur Optimierung des lymphologischen Kompressionsverbandes (LKV) in der Brust- und Thoraxwandregion präsentiert.

KP 13.1.1 13.06.201314.00 – 15.30 UhrKonferenzraum9/10 (P 84 1.OG)
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Intensiv-Kurse

Achtung: Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Eine rechtzeitige Anmeldung ist daher zwingend erforderlich.

Training am Modell: Wundreinigung und Antiseptik

Leitung: Bunse, Jörg (Berlin), Goedecke, Falk (Gießen)
Team: Di Giovanni, Barbara (Hagen), Esters, Jan Dirk (Lüdinghausen), Feuerer, Heike (Henstedt-Ulzburg), Franz, Uta (München), Gehring, Barbara (Bamberg), Kämper, Martina (Hagen), Lutz, Diana (München), Roth, Beate (Memmelsdorf - Drosendorf), Sonnenberg, Thorsten (Kassel)

An 5 Beinmodellen mit jeweils zwei artifiziellen Wunden können Sie in Gruppen von 4 - 8 Personen verschiedene Verfahren zur Wundreinigung und Antiseptik testen. Jeder artifiziellen Wunde ist eine Fallbeschreibung zugeordnet. Sie wählen aus dem Spektrum der vorhandenen Möglichkeiten das Ihrer Überzeugung nach beste Verfahren für diesen Fall aus und diskutieren in der Gruppe das Pro und Contra Ihrer Entscheidung. Der Kursleiter gibt am Ende der Falldiskussion eine Übersicht, über welche Evidenz die jeweilige Methode verfügt. Dieser Intensiv-Kurs richtet sich an Ärzte und Pflegende mit mindestens 1-jähriger Erfahrung in der Wundbehandlung.

IK 4.1.1 13.06.201312.00 – 13.30 UhrKonferenzraum 5 (P 25 / 2. OG)
IK 4.1.2 13.06.201314.00 – 15.30 UhrKonferenzraum 5 (P 25 / 2. OG)
IK 4.1.3 14.06.201308.30 – 10.00 UhrKonferenzraum 4 (P 60 / 2. OG)
IK 4.1.4 15.06.201309.00 – 10.30 UhrKonferenzraum 5/6 (P 60 / 2. OG)
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Training am Modell: Wundauflagen an schwierigen Stellen applizieren

Leitung: Schaperdoth, Ellen (Köln)
Team: Di Giovanni, Barbara (Hagen), Gehring, Barbara (Bamberg), Jank, Paul (Saarbrücken), Kämper, Martina (Hagen), Lutz, Diana (München), Moosmann, Christian (Freiburg), Roth, Beate (Memmelsdorf - Drosendorf), Seeber, Conny (Schmalkalden)

Die Applikation von Wundauflagen in der unteren Rumpfregion stellt aufgrund der anatomischen Bedingungen eine Herausforderung dar. In diesem Intensiv-Kurs werden Lösungsansätze präsentiert und Patientenbeispiele vorgestellt. An Gesäßmodellen können Sie spezielle Techniken zur Fixierung von Wundauflagen an diesen schwierigen Stellen (Anal- und Genitalregion) üben.
Danach erfolgt eine Demonstration von verschiedenen Beispielen aus der Praxis, bei denen exulzerierende Tumore im Kopf-, Hals- oder Brustbereich versorgt wurden. An Kopfmodellen können Sie spezielle Techniken zur Fixierung von Wundauflagen an schwierigen Stellen wie Nase, Ohr, Haaransatz oder Hals üben.
Dieser Intensiv-Kurs richtet sich insbesondere an Ärzte, Pflegefachkräfte und Medizinische Fachangestellte in Einrichtungen, die Patienten mit Dekubitus, Sinus pilonidalis, Abszessen in der Anal-/Genitalregion versorgen oder die in Einrichtungen der Palliativmedizin/Hospiz tätig sind.

IK 4.2.1 14.06.201310.30 – 12.00 UhrKonferenzraum 5/6 (P 60 / 2. OG)
IK 4.2.2 14.06.201316.30 – 18.00 UhrKonferenzraum 4 (P 60 / 2. OG)
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Hautpflege / Hautschutz beim Dekubitus

Leitung: Bauernfeind, Gonda (Hamm/Sieg)
Team: Franz, Uta (München), Lutz, Diana (München), Schilling, Karin (Ludwigshafen), Seeber, Conny (Schmalkalden)

Die Beobachtung der Haut und deren Beschaffenheit gehört zum pflegerischen Handeln. Es galt lange Jahre die Überzeugung, dass durch Hautpflege ein Dekubitus vermieden werden kann. Mittlerweile gilt als erwiesen, dass durch die Hautpflege kein Dekubitus vermieden werden kann sondern die Haut vor schädigenden externen Einflüsse und Mazeration geschützt wird.
Ein Dekubitus tritt meist an prominenten Knochenvorsprüngen und durch zusätzliche Reibung, Urin und Stuhleinfluss können zusätzliche Hautirritationen entstehen und die Abheilung kann beeinträchtigen werden. Die Folge eines mangelhaften Hautpflege/Hautschutzmanagements sind Verringerung der Lebensqualität und oft auch häufigere Verbandwechsel.
Generell werden Maßnahmen zur Hautpflege, zum Hautschutz und zur Hauttherapie unterschieden. In diesem Workshop lernen die Teilnehmer hauttypspezifische Maßnahmen und verschiedene Möglichkeiten des Hautschutzes kennen.

IK 6.1.1 13.06.201316.00 – 17.30 UhrKonferenzraum 3 (P 200 / 2. OG)
IK 6.1.2 15.06.201313.15 – 14.45 UhrKonferenzraum 8 (P 100 / 2. OG)
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Training am Modell: Korrektes Ausmessen einer Wunde

Leitung: Goedecke, Falk (Gießen), Pschichholz, Raico (Berlin)
Team: Feuerer, Heike (Henstedt-Ulzburg), Hoja, Daniela (Berlin)

In der S3-Leitlinie zur Lokaltherapie chronischer Wunden wird Wundgröße wie folgt definiert: Wundgröße ist das Ausmaß der Wundfläche, das mittels einer festgelegten Methode zur Erfassung der Länge, Breite und Tiefe ermittelt werden kann und im Heilungsverlauf evaluiert wird. Die Wundgröße gilt als wesentlicher Faktor zur Bewertung und Prognose der Wundheilung. Deshalb kommt dem korrekten Erfassen der Wundgröße hohe Bedeutung zu. Innerhalb dieses Intensiv-Workshops lernt der Teilnehmer verschiedene Methoden zur Bestimmung der Wundgröße kennen und erhält Auskunft, welche Methode die geringsten Messfehler bei der Flächenberechnung aufweist. Die Teilnehmer erhalten am Modell einen Überblick über die verschiedenen Messmethoden und erlernen praktisch die Berechnung der Planimetrie und Volumetrie.

IK 9.1.1 14.06.201314.30 – 16.00 UhrKonferenzraum 5/6 (P 60 / 2. OG)
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Workshops

Achtung: Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Eine rechtzeitige Anmeldung ist daher zwingend erforderlich.

Arterielle Verschlussdruckmessung und Dopplersonographie für Gesundheitsfachberufe

Leitung: Maier-Hasselmann, Andreas (München)
Team: Eder, Stephan (Villingen - Schwenningen), Felder, Simone (Reutlingen), Fuhrer, Günther (Reutlingen), Gregor, Sven (Düsseldorf), Maciossek, Aneta (Düsseldorf), Mey, Petra ( Düsseldorf)

Arterielle Perfusionsstörungen sind bei Patienten mit Diabetes nicht selten und können im Alltag oder bei der podologischen Behandlung unerwünschte Komplikationen nach sich ziehen. Der Knöchel-Arm-Verschlussdruck-Index, ist eine nicht-invasive Möglichkeit, das Ausmaß einer PAVK zu ermitteln und zu kontrollieren. Auch in Bezug auf die Wundbehandlung ist die Kenntnis des Knöchel-Arm-Index und damit auch der peripheren arteriellen Durchblutung eine wichtige Information für den Therapeuten.
Die Dopplersonographie ist hervorragend geeignet, unterschiedliche Erkrankungsarten zu differenzieren. Sie ist eine einfache, preiswerte, gut verfügbare und für alle in der Patientenversorgung beteiligten Berufsgruppen schnell erlernbare Untersuchungsmethode. Die Dopplersonographie ermöglicht eine schnelle Zuweisung der Patienten in sachgerechte, interdisziplinäre Behandlungspfade.
In diesem Workshop werden die theoretischen Grundlagen und die praktische Durchführung der Arteriellen Verschlussdruckmessung geübt. Neben den technischen Grundlagen zur Dopplersonographie und der Einweisung in typische Geräte stehen praktische Übungen im Vordergrund. Die Teilnehmer haben Gelegenheit einfache Basisuntersuchungen wie Tasten der Fußpulse oder Prüfen der Sensibilität untereinander zu üben. Es wird empfohlen, für diesen Kurs Kleidung zu tragen, die einen guten Zugang zu den Beinen (zumindest vom Fuß bis zum Knie) ermöglicht. Am Ende wird jeder Teilnehmer in der Lage sein, die wichtigsten Gefäßerkrankungen, die mit chronischen Wunden einhergehen, zu erkennen.

WS 1.1.1 13.06.201312.00 – 13.30 UhrKonferenzraum 4 (P 60 / 2. OG)
WS 1.1.2 13.06.201314.00 – 15.30 UhrKonferenzraum 4 (P 60 / 2. OG)
WS 1.1.3 14.06.201310.30 – 12.00 UhrKonferenzraum 4 (P 60 / 2. OG)
WS 1.1.4 15.06.201313.15 – 14.45 UhrKonferenzraum 4 (P 60 / 2. OG)
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Niederdruck – Wundtherapie (NPWT)

Vorsitz: Weschler, Christian (Karlsruhe)
Leitung: Sonnenberg, Thorsten (Kassel)

In diesem Workshop werden die Wirkung und die Indikationen zur Niederdruck-Wundtherapie (NPWT) besprochen. Außerdem wird auf mögliche Fehlindikationen und Gefahren der NPWT hingewiesen, z.B. bei der Behandlung von infizierten Implantaten in der Gefäßmedizin oder freiliegenden Knochen oder Organen. Darüber hinaus werden die Möglichkeiten zur Kostenübernahme bei ambulanter Therapie vorgestellt.
Die Teilnehmer erhalten einen Überblick über die Wirkweise, die Indikationen und Kontraindikationen zur NPWT und gewinnen einem Überblick über die verschiedenen Neuentwicklungen der NPWT. Sie erlernen die grundlegenden Techniken der Applikation und können entscheiden, in welchen Fällen die Durchführung einer NPWT sinnvoll ist.

WS 4.1.1 13.06.201310.00 – 11.30 UhrKonferenzraum 6 (P 25 / 2. OG)
WS 4.1.2 15.06.201315.15 – 16.45 UhrKonferenzraum 5/6 (P 60 / 2. OG)
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Kompressionstherapie: Unverzichtbar in der erfolgreichen Behandlung von Ödemen – Bandagen korrekt anlegen

Leitung: Goedecke, Falk (Gießen), Ott, Tobias (Gießen)
Team: Amann, Patrick (Gießen), Göritz, Vilas Beate (Langen), Künzel, Thomas (Aschaffenburg), Melinic, Pavel (Gießen), Melinic, Danila (Gießen), Waldvogel-Röcker, Kerstin (Hannover), Wörmann, Peter (Hanau)

Die Kompression gehört zur Basistherapie phlebologischer und lymphologischer Krankheitsbilder. Für einen maximalen Therapieerfolg bedarf es der individuellen Anpassung eines stadiengerechten Druckprofils mit kontrolliertem Druckverlauf. Eine unsachgemäße Bandagierung kann den Heilungsprozess nicht nur beeinträchtigen, sondern auch weitergehende gesundheitliche Risiken wie Gewebsnekrosen oder Nervenschäden zur Folge haben. Deshalb werden in diesem Workshop die Prinzipien der Kompressionstherapie kurz dargestellt und die korrekte Anlage eines Kompressionsverbandes gezeigt und mit den Teilnehmern geübt.
Dieser Workshop bietet den Teilnehmern die Möglichkeit, in praktischen Übungen die Druckintensität sowie den Druckverlauf ihrer Bandagierung messtechnisch zu erfassen. Jeder Teilnehmer kann so die Qualität seiner Bandagierung erfahren und durch gezieltes Üben verbessern. Der Workshop richtet sich besonders an Pflegefachkräfte in der ambulanten und stationären Versorgung sowie an Medizinische Fachangestellte in Allgemeinmedizinischen und Gefäßmedizinischen Praxen oder MVZ. Es wird empfohlen, für diesen Kurs bequeme Kleidung zu tragen, die einen guten Zugang zu den Beinen (zumindest vom Fuß bis zum Knie) ermöglicht.

WS 5.1.1 13.06.201316.00 – 17.30 UhrKonferenzraum 4 (P 60 / 2. OG)
WS 5.1.2 13.06.201318.00 – 19.30 UhrKonferenzraum 4 (P 60 / 2. OG)
WS 5.1.3 14.06.201314.30 – 16.00 UhrKonferenzraum 4 (P 60 / 2. OG)
WS 5.1.4 15.06.201309.00 – 10.30 UhrKonferenzraum 4 (P 60 / 2. OG)
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Kompressionsstrümpfe: Mit Tipps und Tricks das Anziehen leicht gemacht – Patienten richtig informieren

Leitung: Drews, Margot (Gaggenau)
Team: Krum, Peter (Gaggenau), Kurs, Varta (Straubenhardt-Langenalb), N., N. (), Negele-Strauß, Rita (Waiblingen), Neyheusel, Sabine (Rastatt)

Kompressionsbandagen oder -strümpfe sind wahrscheinlich die beste Methode zur Behandlung eines Lymphödems. Bei der Behandlung der chronischen venösen Insuffizienz zählen sie zur Standardtherapie. Voraussetzung für den Erfolg und Tragekomfort ist der exakte Sitz, Druck – und Druckverlauf. Entscheidend dafür sind die korrekte Verordnung, die Auswahl des richtigen Materials sowie die genaue Maßerhebung. Auch das An- und Ausziehen erfordert Wissen und Übung. In diesem Workshop werden der lymphologische Kompressionsverband und die lymphologische Bestrumpfung/ Maßtechnik gezeigt. Hierbei wird die Bedeutung der komplexen physikalischen Entstauungstherapie (KPE) ohne Kompressionslücke herausgestellt und das An- und Ausziehen der Kompressionsstrümpfe vermittelt. Die Teilnehmer lernen die exakte Maßtechnik kennen und üben mit verschiedenen Hilfsmitteln das kraft- und materialschonende Anund Ausziehen von Kompressionsstrümpfen.

WS 5.2.1 13.06.201316.00 – 17.30 UhrKonferenzraum 5 (P 25 / 2. OG)
WS 5.2.2 13.06.201318.00 – 19.30 UhrKonferenzraum 5 (P 25 / 2. OG)
WS 5.2.3 14.06.201316.30 – 18.00 UhrKonferenzraum 5/6 (P 60 / 2. OG)
WS 5.2.4 15.06.201311.00 – 12.30 UhrKonferenzraum 5/6 (P 60 / 2. OG)
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Dekubitusprävention – alles klar?

Leitung: Lückhoff, Frieder (Weimar), Sonnenberg, Thorsten (Kassel)

Die Entwicklung neuer Erkenntnisse rund um die Prävention und Therapie des Dekubitus schreitet stetig voran. Die nationalen Expertenstandards und internationale Leitlinien enthalten Wissen zur Klassifikation, Entstehung und Prävention.
In diesem Workshop erhalten die Teilnehmer eine kurze Übersicht über die aktuellen Erkenntnisse zur Entstehung eines Dekubitus. Danach werden die Präventionsmaßnahmen vorgestellt und Maßnahmen zur Bewegungsförderung präsentiert. Die Teilnehmer haben die Möglichkeit, verschiedene Maßnahmen zur Bewegungsförderung kennenzulernen und deren Anwendung zu üben.

WS 6.1.1 13.06.201318.00 – 19.30 UhrKonferenzraum 6 (P 25 / 2. OG)
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Ernährungsscreening – Erstellen eines Ernährungsplans und dessen Durchführung in der Praxis

Leitung: Godlewski, Barbara (Konstanz), Pabst, Martina (Konstanz), Reith, Hans-Bernd (Kassel)

Ernährung ist ein wichtiger Faktor für die Gesundheit und auch für eine konsequente Wundheilung. Ziel dieses Kurses ist es, auf der Basis eines Ernährungsscreenings das Patientenrisiko zu erkennen und eine Optimierung der Ernährung sei es enteral oder parenteral durchzuführen. Ziel ist es bei ernährungsbedingten Wundheilungsstörungen oder bei manifesten Wundheilungsproblemen über eine Ernährungsintervention Hilfe für den Alltag zu bekommen. Anhand von Beispielen wird die Ernährungsintervention praktisch umgesetzt.

WS 7.1.1 13.06.201316.00 – 17.30 UhrKonferenzraum 6 (P 25 / 2. OG)
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Korrektes Erfassen von Körpermaßen in Bezug auf Ernährung und Wundheilung

Leitung: Bauernfeind, Gonda (Hamm/Sieg)
Team: Pschichholz, Raico (Berlin), Seeber, Conny (Schmalkalden)

Eine wesentliche Voraussetzung für ein Ernährungsscreening und die Evaluierung des Ernährungszustandes ist das korrekte Erfassen von anthropometrischen Größen (Abmessen des Körpers).
Mögen das Wiegen des Körpergewichts und das Erfassen der Körpergröße bei einem gesunden Menschen noch einfache Handlungen sein, stellen Körperbehinderungen oft schon eine Herausforderung dar. Wie wird z. B. die Körpergröße gemessen, wenn Kontrakturen vorhanden sind und der Mensch bettlägerig ist? An welcher Stelle wird der Arm- oder Wadenumfang gemessen? Wie werden die erhobenen Daten korrekt dokumentiert und evaluiert?
Die Teilnehmer erlernen das korrekte Erfassen von Körpermaßen und die Beurteilung der Maße anhand von Referenzwerten. Die Daten sind praxisnah und unabhängig von der messenden Person wiederholbar. Durch die Standardisierung der Messmethoden können Messfehler vermieden und korrekte Daten dokumentiert werden. Die korrekt erfassten und dokumentierten Daten lassen sich jederzeit auswerten, um die notwendigen Interventionen ableiten zu können.

WS 7.2.1 14.06.201310.30 – 12.00 UhrKonferenzraum 3 (P 200 / 2. OG)
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