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Workshop18.06.2015 - 16.00 - 17.30 Uhr, 90 min.

WS 5.1.1 - Kompressionstherapie: Grundlegende Techniken der Kompressionsbandagierung - worauf kommt es an?

Raum: PTA BR 2 (P 24)

LeitungTeam
Beschreibung
Die Kompression gehört zur Basistherapie phlebologischer und lymphologischer Krankheitsbilder. Für einen maximalen Therapieerfolg bedarf es eines gleichmäßig zirkulären, von distal nach proximal abnehmenden Druckverlaufs. Die Umsetzung dieser grundlegenden Anforderung an Kompressionsverbände ist in der Praxis oft nicht leicht. Neben den individuellen Präferenzen der Betroffenen hängt die Effektivität des Verbandes vom Verbandaufbau, den eingesetzten Materialien und den individuellen Fähigkeiten des Durchführenden ab. Das zur Kompressionsbandagierung grundlegende handwerkliche Können sowie die notwendige Routine sind nur durch intensives Üben zu erlangen. Anhand eines speziell dafür entwickelten Messbeins können Anpressdrücke und Druckverlauf individueller Kompressionsverbände dargestellt werden. Auf der Basis dieser Darstellung kann die eigene Technik überprüft, gezielt verbessert und geübt werden. Beginnend mit einer theoretischen Einführung und praktischen Demonstration zu den Prinzipien der Kompressionstherapie haben die Teilnehmer anschließend die Möglichkeit, ihre individuelle Kompressionsbandagierung anhand realer Messwerte am Messbein zu prüfen. Der Workshop richtet sich besonders an Pflegefachkräfte, Physiotherapeuten, Masseure und Podologen in der ambulanten und stationären Versorgung sowie an Medizinische Fachangestellte in Allgemeinmedizinischen und Gefäßmedizinischen Praxen / MVZ und Mitarbeiter im Sanitätsfachhandel mit Schwerpunkt „Kompressionsversorgung“. Dieser Kurs ist als Re-zert-Veranstaltung zur Erneuerung des Zertifikates anerkannt.